Politik

Brutale Schläge ins Gesicht Gruppe attackiert zwei Männer in Magdeburg

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(Foto: picture alliance / Patrick Seege)

Zuerst werden sie beschimpft, dann zusammengeschlagen: In Sachsen-Anhalts Hauptstadt greift eine Gruppe von fast dreißig Personen zwei Männer an - offenbar nur aufgrund ihres Aussehens. Die Angegriffenen erleiden Frakturen und Hämatome im Gesicht.

In Magdeburg sind zwei junge Männer mit Migrationshintergrund am Sonntag von einer größeren Menschengruppe angegriffen und durch Schläge verletzt worden. Bei den Opfern soll es sich laut Medienberichten um einen 18-jährigen Pakistani und einen 28-jährigen Afghanen handeln.

Die beiden Männer waren gemeinsam mit einer Frau auf einer Straße unterwegs. Nach Erkenntnissen der Polizei trafen sie dort auf eine erste Gruppe, die sie zunächst nur beleidigte. Als die beiden jungen Männer mit ihrer Begleiterin weiter zu einer Bushaltestelle gingen, seien sie dort mehreren Zeugenaussagen zufolge von einer größeren Gruppe bedrängt worden. Die Menge aus 25 bis 30 Personen sei auf die Männer zugegangen, habe sie umzingelt und schließlich unvermittelt auf sie eingeschlagen.

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. "Die Gruppe kam möglicherweise geschlossen von irgendwo her, wahrscheinlich von einer Veranstaltung oder Ähnlichem", sagte eine Polizeisprecherin. Die beiden Opfer erlitten Nasenbeinfrakturen und mehrere Hämatome im Gesicht. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Quelle: ntv.de, hny/AFP