Politik

Forsa-Politiker-Ranking Günther verdrängt Scholz von der Spitze

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Daniel Günther punktet nicht nur in seinem Bundesland Schleswig-Holstein, sondern führt die Beliebtheitsskala für ganz Deutschland an.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ihr Auftreten könnte nicht unterschiedlicher sein: Schleswig-Holsteins nahbarer Wahlsieger Daniel Günther setzt sich im Politiker-Ranking an die Spitze und verweist den wortkargen Kanzler Scholz auf Platz 5. Neu in die Topgruppe stößt Hendrik Wüst.

Der Wahlsieger der Landtagswahl in Schleswig-Holstein, Daniel Günther, liegt im Politiker-Ranking im Mai mit 58 Vertrauenspunkten überraschend auf Rang 1. Er konnte seit der letzten Rangliste vom März 13 Punkte dazugewinnen. Auf Rang 2 und 3 folgen die grünen Politiker Robert Habeck (56 Punkte) und Annalena Baerbock (53 Punkte). Der Wahlsieger der nordrhein-westfälischen Landtagswahl, Hendrik Wüst, folgt mit 50 Vertrauenspunkten auf Rang 4 und liegt damit knapp vor Bundeskanzler Olaf Scholz mit 49 Punkten.

Vor zwei Monaten sah das Quintett an der Spitze der Ranglisten noch sehr anders aus: Es führte Kanzler Scholz, gefolgt von Baerbock, dahinter Gesundheitsminister Karl Lauterbach, der auf den ersten Plätzen nun gar nicht mehr zu finden ist. Rang 4 und 5 belegten Habeck und CSU-Chef Markus Söder.

Im Politiker-Ranking ermittelt das Meinungsforschungsinstitut Forsa regelmäßig, bei welchen Politikerinnen und Politikern die Befragten das Land "in guten Händen" sehen. Ihre Einschätzung können die Bürgerinnen und Bürger mit Werten von 0 ("ist überhaupt nicht in guten Händen") bis 100 ("ist voll und ganz in guten Händen") abstufen.

Aktuell folgen auf Rang 6 bis 10 des Rankings mit Werten von über 40 Punkten Cem Özdemir (46 Punkte), Karl Lauterbach (45 Punkte), Markus Söder und Lars Klingbeil (jeweils 42 Punkte) sowie Christian Lindner (40 Punkte).

Die meisten Politiker haben Vertrauen verloren

Erst auf Rang 11 kommt der neue CDU-Vorsitzende Friedrich Merz mit 37 Punkten. Nach Merz folgen mit 33 bzw. 32 Punkten Wolfgang Kubicki, Marco Buschmann und Kevin Kühnert. Das Ende des Rankings im Mai bilden mit Werten zwischen 23 und 26 Punkten Saskia Esken, Dietmar Bartsch und Christine Lambrecht sowie mit Werten von unter 20 Punkten Janine Wissler, Tino Chrupalla und Alice Weidel.

Im Vergleich zum letzten Ranking im März haben 13 der 19 auch schon im März berücksichtigten politischen Akteure Vertrauen eingebüßt. Neben Lauterbach, Scholz und Söder ging es auch für Lars Klingbeil abwärts, für Wolfgang Kubicki, Marco Buschmann, Dietmar Bartsch und Janine Wissler (jeweils minus 4 Punkte). Vertrauen gewonnen haben im Vergleich zum März nur 4 politische Akteure: Daniel Günther, Robert Habeck (plus 7 Punkte), Hendrik Wüst (plus 5 Punkte) und Annalena Baerbock (plus 2 Punkte).

Quelle: ntv.de, fni

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