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Neue Ermittlungen Half die Stasi beim Lockerbie-Attentat?

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Kurz vor Weihnachten 1988 stürzte die Pan-Am-Maschine auf das Dorf.

(Foto: picture alliance/dpa)

270 Menschen starben, als 1988 eine Bombe ein Flugzeug über der schottischen Ortschaft Lockerbie zerriss. Nun gehen die Behörden einer Spur nach Deutschland nach. Im Zentrum steht die Staatssicherheit der DDR.

In den Ermittlungen zum Flugzeug-Attentat von Lockerbie 1988 führt eine neue Spur nach Deutschland. Die "Bild"-Zeitung berichtete, die schottischen Staatsanwälte gingen der Frage nach, ob Stasi-Agenten womöglich Teil der Terror-Verschwörung des ehemaligen libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi waren, der das Attentat angeordnet haben soll.

Nach Angaben einer Sprecherin erhielt die Staatsanwaltschaft in Frankfurt (Oder) zwischen dem 28. Juni 2018 und dem 13. März 2019 fünf "europäische Ermittlungsanordnungen". Dabei wurden laut Staatsanwaltschaft bislang keine Verdächtigen verhört. "Es handelt sich ausschließlich um Zeugenvernehmungen", sagte die Sprecherin. Die Befragten seien ehemalige Mitarbeiter der Staatssicherheit der DDR. 

Als der Jumbo-Jet der US-Fluggesellschaft Pan Am am 21. Dezember 1988 auf das schottische Dorf Lockerbie stürzte, starben 270 Menschen, darunter elf Dorfbewohner. Bisher hat es nur eine Verurteilung in dem Fall gegeben: der libysche Geheimdienstoffizier Abdel Bassit al-Megrahi. Er starb 2012 an Krebs. Gaddafi wurde 2011 von Aufständischen getötet.

Quelle: n-tv.de, jwu/dpa

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