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Nach Raketenbeschuss aus Gaza Israel fliegt Luftangriff auf Hamas-Ziele

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Israels Luftwaffe griff Stellungen im Gazastreifen an.

(Foto: REUTERS)

Die Situation in Gaza spitzt sich wieder zu: Seit einer Woche wird die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas gebrochen. Nun greift Israel nach eigenen Angaben zwei unterirdische Ziele der Palästinenser an. Ein Vertreter der palästinensichen Sicherheitskräfte nennt jedoch eine andere Zahl.

Nach Beschuss aus dem Gazastreifen hat Israel nach eigenen Angaben zwei unterirdische Ziele der radikal-islamischen Hamas angegriffen. Diese hätten sich im nördlichen Gazastreifen und im Zentrum des Küstengebiets befunden, teilte die Armee mit. Details nannte das Militär zunächst nicht. Berichte über Verletzte bei den Angriffen der Luftwaffe gab es ebenfalls zunächst nicht.

Ein Vertreter der palästinensischen Sicherheitskräfte sagte, ein israelisches Kampfflugzeug habe am frühen Samstagmorgen mindestens drei Ziele im Gazastreifen bombardiert: einen Beobachtungsposten der radikalislamischen Hamas in Beit Hanun, ein ungenanntes Ziel nahe Gaza und ein freies Gelände nahe Deir al-Balah im Zentrum des Gazastreifens. Verletzt wurde demnach niemand.

Militante Palästinenser hatten am Freitagabend nach israelischen Angaben ein Geschoss nach Israel abgefeuert. Das Raketenabwehrsystem Iron Dome (Eisenkuppel) habe das Projektil abgefangen, teilte die Armee mit. Es gab zunächst keine Berichte über Schäden. Zuvor hatte die Armee Raketenalarm im Süden des Landes gemeldet, unter anderem in der Stadt Sderot.

Zwischenfälle nach Waffenruhe

Israel und die im Gazastreifen herrschende Hamas hatten zuletzt unter Vermittlung Ägyptens eine Waffenruhe vereinbart. Dennoch kam es vor einer Woche an der Grenze erneut zu Angriffen militanter Palästinenser, bei denen fünf bewaffnete Angreifer getötet wurden. Die EU, Israel und die USA stufen die Hamas als Terrororganisation ein.

Israel hat vor zwölf Jahren eine Blockade über das Küstengebiet verschärft, die inzwischen von Ägypten mitgetragen wird. Im Gazastreifen leben rund zwei Millionen Menschen unter schwierigen Bedingungen, es mangelt an Trinkwasser und Strom.

Quelle: n-tv.de, agr/dpa

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