Politik

25 Milliarden für Unternehmen Kabinett einigt sich auf Mittelstandshilfen

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Mittelständler können einen Ausgleich für Fixkosten erhalten.

(Foto: imago/Rainer Weisflog)

Besonders der Mittelstand klagt, in der Corona-Krise zu wenig Unterstützung von der Politik zu bekommen. Nun einigt sich das Kabinett zu Details einer milliardenschweren Unterstützung für Mittelständler. Bei den Hilfen geht es vor allem um die laufenden Fixkosten der Unternehmen.

Die Bundesregierung hat sich auf die Details der geplanten Hilfen für den Mittelstand geeinigt. Je nach Höhe des nachgewiesenen Umsatzeinbruchs können Unternehmen demnach für die Monate Juni bis August zwischen 40 und 80 Prozent der Fixkosten erstattet bekommen, hieß es aus Regierungskreisen.

Das Kabinett hat die Eckpunkte für das 25 Milliarden Euro schwere Paket gebilligt. Für die Umsetzung sind dann aber die Länder zuständig. Antragsberechtigt sind Selbstständige sowie kleinere und mittelständische Unternehmen, die im April und Mai 2020 einen Umsatzrückgang von mindestens 60 Prozent zum Vorjahr nachweisen können. Der maximale Zuschuss liegt bei 150.000 Euro für drei Monate.

Die Gelder sind als Ausgleich von Fixkosten - zum Beispiel Mieten, Zinszahlungen, Leasingraten, Strom, Wasser und Versicherungen - gedacht. Sie sind nicht auf bestimmte Branchen begrenzt. Es gilt auch keine Begrenzung nach Größe des Unternehmens. Allerdings dürfen Antragsteller nicht schon Hilfen aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds erhalten haben.

Die Überbrückungsgelder für den Mittelstand sind Teil des 130 Milliarden Euro schweren Konjunkturpakets, mit dem die Regierung die Wirtschaft nach der Coronavirus-Krise wieder ankurbeln will.

Quelle: ntv.de, sgu/rts