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Zeichen der Annäherung Korea modernisiert sein Eisenbahnnetz

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An der Zeremonie nahmen nach Berichten südkoreanischer Sender etwa 200 Regierungsvertreter und Gäste aus Süd- und Nordkorea teil.

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Nach schweren Spannungen nähern sich Nord- und Südkorea seit Beginn dieses Jahres wieder an. Gemeinsam legen die beiden Länder jetzt den Grundstein für die Modernisierung des grenzüberschreitenden Bahnnetzes. Doch der Beginn der Arbeiten muss noch warten.

In einem weiteren Schritt der Annäherung haben Süd- und Nordkorea symbolisch die Wiederherstellung ihrer Eisenbahn- und Straßenverbindungen über die Grenze eingeleitet. Beide Länder hielten am Bahnhof Panmun in der grenznahen nordkoreanischen Stadt Kaesong eine Grundsteinlegungszeremonie ab, die den Beginn der Streckenmodernisierung im abgeschotteten Norden signalisieren sollte. Dem eigentlichen Beginn der Arbeiten stehen die UN-Sanktionen gegen Nordkorea wegen seines Atomwaffenprogramms im Weg.

An der Zeremonie nahmen nach Berichten südkoreanischer Sender etwa 200 Regierungsvertreter und Gäste aus Süd- und Nordkorea teil. Auch Russland, China und die Mongolei sowie die Wirtschafts- und Sozialkommission für Asien und den Pazifik der Vereinten Nationen (UNESCAP) schickten Vertreter, um damit auch zu zeigen, dass das Projekt nicht auf die koreanische Halbinsel beschränkt ist.

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Der Erfolg des gemeinsamen Eisenbahn- und Straßenprojekts hänge "vom Willen und dem Entschluss unseres Volkes ab", sagte der nordkoreanische Vize-Eisenbahnminister Kim Yun Hyok.

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"Die Arterie, die den Süden mit dem Norden verbindet, wird die wichtigste Blutbahn für gemeinsamen Wohlstand in Ostasien sein", sagte Südkoreas Transportministerin Kim Hyun Mee den Berichten zufolge in ihrer Ansprache in Kaesong. Sie war zusammen mit Vereinigungsminister Cho Myoung Gyon und den anderen Teilnehmern aus dem Süden in einem Sonderzug nach Nordkorea gereist. Fernziel beider Länder ist es, die Verkehrsanbindung an den eurasischen Kontinent und damit die wirtschaftlichen Beziehungen auszubauen.

Strikte Sanktionen gegen Nordkorea

Ende 2008 hatte Nordkorea die Zugverbindung zum Süden für den Güterverkehr auf einem kurzen Streckenabschnitt weniger als ein Jahr nach ihrer Wiederherstellung wieder unterbrochen. Nach den schweren Spannungen im vergangenen Jahre aufgrund zahlreicher Atom- und Raketentests Nordkoreas nähern sich beide Länder seit Beginn dieses Jahres wieder an. Zum geplanten Ausbau der wirtschaftlichen Kooperation gehört auch die Verbindung von Verkehrswegen durch zwei Grenzkorridore. Der Erfolg des gemeinsamen Eisenbahn- und Straßenprojekts hänge "vom Willen und dem Entschluss unseres Volkes ab", sagte der nordkoreanische Vize-Eisenbahnminister Kim Yun Hyok in Kaesong.

Wann die Arbeiten an den Strecken beginnen, ist bisher noch unklar. Nach der Zeremonie seien zunächst weitere Prüfungen und Planungen vorgesehen, teilte das Vereinigungsministerium in Seoul mit. Damit die Grundsteinlegung jetzt abgehalten werden konnte, war für den Transport von Ausrüstungen und die Fahrt eines südkoreanischen Zugs in den Norden eine befristete Ausnahmeregelung des Nordkorea-Sanktionskomitees des UN-Sicherheitsrats erforderlich.

Das Land ist strikten Sanktionen unterworfen. Die Verhandlungen der USA mit Nordkorea über dessen Atom- und Raketenprogramm sind derzeit festgefahren. Washington will der Lockerung von Sanktionen erst zustimmen, wenn Pjöngjang konkrete Schritte zur atomaren Abrüstung unternimmt.

Quelle: n-tv.de, jki/dpa

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