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Dienstag, 24. Juli 2018

"Ein Weg in die Zukunft": Machen 3D-Drucker die Bundeswehr "fit"?

Hubschrauber, die nicht fliegen. Flugzeuge, die zwangsweise am Boden bleiben müssen. Gewehre, die nicht treffen: Die Bundeswehr hadert mit ihrer Ausstattung. Verteidigungsministerin von der Leyen hat da eine Idee.

Um die Materialprobleme der Bundeswehr zu bewältigen, will Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen auch auf neue technische Möglichkeiten setzen. Beispielsweise sei es inzwischen schon möglich, einzelne Ersatzteile für Bundeswehrfahrzeuge mit Hilfe von 3D-Druckern direkt im Einsatzgebiet zu fertigen und dort einzubauen, erklärte die CDU-Ministerin. "Das ist mit Sicherheit der Weg in die Zukunft."

Die dazu nötigen Gelder müssten auf jeden Fall bereitgestellt werden, forderte von der Leyen bei einem Besuch des Logistikkommandos der Bundeswehr. "Es darf nichts gestrichen werden, was Digitalisierung ist."

Das Logistikkommando der Bundeswehr koordiniert von der thüringischen Landeshauptstadt aus die Versorgung der gesamten deutschen Streitkräfte im In- und Ausland mit allen Arten von Nachschub: von Verpflegung über Zelten bis hin zur Munition.

In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Negativschlagzeilen über die Ausstattung der Truppe gegeben: Hubschrauber und Flugzeuge mussten zum Teil am Boden bleiben. Von der Leyen kämpft auch deshalb um mehr Geld für dringend notwendige Investitionen.

Quelle: n-tv.de