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Ukrainer melden Dutzende DrohnenMann stirbt bei schweren russischen Luftangriffen auf Saporischschja

17.06.2026, 07:31 Uhr
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Auf-diesem-von-der-Regionalverwaltung-Saporischschja-zur-Verfuegung-gestellten-Foto-brennt-ein-Gebaeude-nach-einem-russischen-Angriff
Auf diesem von der Regionalverwaltung Saporischschja zur Verfügung gestellten Foto brennt ein Gebäude nach einem russischen Angriff. (Foto: picture alliance/dpa/Zaporizhzhia Regional Administration)

Russland kommt auf dem Schlachtfeld nicht voran und fokussiert sich verstärkt auf das Töten von Zivilisten in der Ukraine. Bei Attacken mit Drohnen auf Saporischschja kommt ein Mann ums Leben. Zudem gibt es mehrere Verletzte.

Bei russischen Luftangriffen auf die Stadt Saporischschja im Südosten der Ukraine hat es nach Behördenangaben mindestens ein Todesopfer und sieben Verletzte gegeben. Wegen russischer Drohnen im Luftraum galt am Morgen eine Warnung vor weiteren Einschlägen für die Bevölkerung, wie die Nachrichtenseite "The Kyiv Independent" berichtete. Laut Militärgouverneur Iwan Fedorow sei vor allem zivile Infrastruktur beschädigt worden und ein mehrstöckiger Wohnblock in Flammen aufgegangen.

Nach Polizeiangaben sei ein Mann getötet worden, als eine von Dutzenden russischen Drohnen sein Auto getroffen habe, hieß es in dem Bericht. Ziel der Luftangriffe war demnach ein Wohngebiet, auch die örtliche Universität und ein Einkaufszentrum sollen beschädigt worden sein.

Saporischschja ist vor allem für sein riesiges Atomkraftwerk bekannt, das russische Truppen zu Kriegsbeginn im Frühjahr 2022 eroberten. Das mit sechs Reaktoren und einer Nennleistung von rund 6.000 Megawatt größte AKW Europas wurde bei der jüngsten Attacke anscheinend nicht getroffen.

Die Intensität der Angriffe und die Zerstörungskraft der von Russland eingesetzten Waffentypen hat in den vergangenen Wochen und Monaten nochmals zugenommen: Der Mai war nach Angaben der Vereinten Nationen mit 274 Todesopfern und fast 1.800 Verletzten der verheerendste Kriegsmonat seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022.

Quelle: ntv.de, rog/dpa

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