Politik

Für Freiheitskampf der Ukraine Meloni sichert Selenskyj Unterstützung zu

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Italien wird die Ukraine nach Aussage von Wahlsieger Meloni weiterhin unterstützen.

(Foto: AP)

Der ukrainische Präsident Selenskyj beglückwünscht Italiens Wahlsiegerin Giorgia Meloni. Die wiederum revanchiert sich mit der Zusage, dass ihr Land auch künftig an der Seite der Ukraine stünde. Die beiden möglichen Koalitionspartner Melonis neigten in der Vergangenheit eher Russlands Präsidenten Putin zu.

Die Chefin der ultrarechten Partei Fratelli d'Italia, Giorgia Meloni, hat der Ukraine den Beistand der künftigen italienischen Regierung zugesagt. "Sie wissen, dass Sie auf unsere loyale Unterstützung für die Sache der Freiheit des ukrainischen Volkes zählen können. Bleiben Sie stark und in Ihrem Glauben standhaft!", schrieb Meloni auf Twitter an die Adresse des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

Meloni reagierte damit auf die Glückwünsche, die ihr Selenskyj zum Sieg ihrer Partei bei der Parlamentswahl am Sonntag ausgerichtet hatte. "Wir begrüßen Italiens anhaltende Unterstützung für die Ukraine im Kampf gegen Russlands Aggression. Wir zählen auf eine produktive Partnerschaft mit der neuen italienischen Regierung", hatte Selenskyj bei Twitter geschrieben.

Fratelli d'Italia holen jede vierte Stimme

Das von der Fratelli d'Italia angeführte Rechtsbündnis hatte sich bei der Wahl die absolute Mehrheit in beiden Kammern des Parlaments gesichert. Die Fratelli d'Italia erhielt mit 26 Prozent den höchsten Stimmenanteil. Meloni hat deshalb gute Aussichten, Ministerpräsidentin zu werden. Am Dienstag begannen die Gespräche über die Regierungsbildung.

Der scheidende Ministerpräsident Mario Draghi war einer der stärksten Befürworter von Sanktionen gegen Russland wegen des Krieges in der Ukraine - obwohl auch Italien stark von russischem Gas abhängig ist. Die Euroskeptikerin Meloni unterstützt in dieser Hinsicht Draghis Linie - auch wenn ihre Bündnispartner, der Chef der rechtsnationalen Lega, Matteo Salvini, und Silvio Berlusconi von der konservativen Forza Italia über Jahre hinweg enge Beziehungen zu Moskau gepflegt haben.

Quelle: ntv.de, als/AFP

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