Politik

Standing Ovations für KanzlerinMerkel überrascht mit Auftritt bei Einweihung von Obama-Museum

18.06.2026, 19:35 Uhr
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Die-ehemalige-Bundeskanzlerin-Angela-Merkel-CDU-winkt-als-sie-am-Donnerstag-dem-18-Juni-2026-in-Chicago-bei-der-Einweihungsfeier-fuer-das-Obama-Presidential-Center-vorgestellt-wird
Merkel und Obama verbindet eine Freundschaft. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Dieser Tage ist Kanzler Merz sichtlich bemüht, den US-Präsidenten bei Laune zu halten. Barack Obama und Angela Merkel pflegten im Amt ein anderes Verhältnis - das zeigt sich jetzt auch bei einem unerwarteten Besuch der Altkanzlerin in Chicago.

Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel ist überraschend zur Einweihung des Museums des früheren US-Präsidenten Barack Obama in Chicago gekommen. Mit ihr auf der Bühne waren auch andere ehemalige Regierungschefs, etwa der frühere kanadische Premierminister Justin Trudeau und der italienische Ex-Premierminister Matteo Renzi. Merkel bekam stehenden Beifall der geladenen Gäste.

Mit dabei waren unter anderem die frühere Vizepräsidentin Kamala Harris, Ex-US-Präsident Bill Clinton und seine Frau, die frühere Außenministerin Hillary Clinton sowie der frühere Präsident Joe Biden - sie alle sind Demokraten. Auch der republikanische Ex-Präsident George W. Bush betrat später die Bühne.

Merkel und Obama verbindet eine Freundschaft. So wird seine Rede vor dem Brandenburger Tor im Museum als Musterbeispiel für Obamas diplomatische Bemühungen gezeigt. Ganz makellos war das Verhältnis allerdings keineswegs: So hatten die USA Merkels Telefon abgehört. Die Kanzlerin reagierte damals verschnupft darauf: "Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht", kritisierte sie.

Der gesamte Campus ist offiziell für die Öffentlichkeit ab dem 19. Juni zugänglich. Für das Museum müssen Besucher Tickets reservieren.

Quelle: ntv.de, dsc/dpa

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