Politik

In der Parkposition touchiert Merkels Regierungflieger erleidet Schaden

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Bundeskanzlerin Merkel konnte nur beim Hinflug auf die Maschine des Typs Global 5000 zurückgreifen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei Flugreisen deutscher Politiker ist seit einiger Zeit der Wurm drin: Diesmal trifft es den Regierungsflieger der Kanzlerin. Ihr Bundeswehrjet wird auf dem Flughafen Dortmund von einem Bodenfahrzeug angefahren. Für den Rückflug muss Merkel also umsteigen.

Erneut hat es einen Zwischenfall mit der Flugbereitschaft der Bundeswehr gegeben: Ein Bodenfahrzeug touchierte auf dem Flughafen Dortmund die Regierungsmaschine von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Bundeswehr-Maschine des Typs Global 5000 stand auf einer Parkposition, teilte die Luftwaffe mit. Die Kanzlerin sollte nach ihren Terminen von der Flugbereitschaft des Bundesverteidigungsministeriums wieder nach Berlin gebracht werden. Das Ausmaß des Schadens stand zunächst nicht fest.

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Merkel war zu Besuch in Wuppertal. Sie stattete der dortigen Junior-Universität einen Besuch ab. Bei einem Bürgerdialog ging es um das Schwerpunktthema 70 Jahre Grundgesetz. Teilnehmer waren Menschen aus Wuppertal und Schwerin - beide Städte waren 1987 die erste Städtepartnerschaft zwischen einer westdeutschen Großstadt und einer DDR-Stadt eingegangen.

In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Probleme mit den Flugzeugen der Bundeswehr-Flugbereitschaft gegeben. So war im April bei der Landung in New York ein Reifen des Regierungsfliegers "Konrad Adenauer" geplatzt, die Panne verzögerte den Besuch von Außenminister Heiko Maas. Im Februar hatte Maas wegen eines Hydraulikdefekts am Fahrwerk seines Flugzeugs vorübergehend im westafrikanischen Mali festgesessen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wiederum strandete Ende Januar vorübergehend in Äthiopien. Auch Entwicklungsminister Gerd Müller wurde kürzlich auf einer Afrikareise von einer Flugzeugpanne aufgehalten.

Quelle: n-tv.de, mau/AFP/dpa

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