Politik

Flugausfälle bei Vueling Ministerium ermittelt gegen Billigflieger

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An den Schaltern der Fluggesellschaft Vueling bildeten sich in Barecola lange Schlangen, nachdem etliche Flüge abgesagt wurden.

(Foto: dpa)

Jeden Tag fallen zwischen 10 und 20 Vueling-Flüge aus. Mitten in der Hauptreisezeit kommt es deswegen am Flughafen in Barcelona zu Tumulten. Nun schaltet sich das spanische Verkehrsministerium ein und verlangt eine plausible Erklärung.

Das spanische Verkehrsministerium hat wegen der vielen Probleme der vergangenen Tage eine Ermittlung gegen die Fluggesellschaft Vueling eingeleitet. Wie das Ministerium mitteilte, wurde der Vorstand der Airline am Montag zu einem Dringlichkeitstreffen in Madrid vorgeladen, bei dem man "Erklärungen und sofortige Korrekturmaßnahmen fordern" werde.

Im Rahmen der seit Tagen andauernden "operativen Probleme" bei Vueling fielen auch am Sonntag bis zur Mittagszeit mindestens 13 Flüge der katalanischen Airline ohne Angabe von Gründen aus, wie die Zeitung "La Vanguardia" online berichtete.

Am Samstag war es auf dem Flughafen von Barcelona zu Beginn der Hauptreisezeit wegen zahlreicher Flugabsagen und Verspätungen von bis zu vier Stunden bereits zu Tumulten gekommen. Empörte Passagiere protestierten vor den Check-in und Informations-Schaltern von Vueling lautstark und forderten ihr Geld zurück. Die Polizei musste anrücken, um Schlimmeres zu verhindern.

Beim Tochterunternehmen der International Airlines Group (IAG), zu der auch Iberia und British Airways gehören, war es schon in den vergangenen Wochen mehrfach zu Problemen gekommen. Am Samstag waren insgesamt 20 Flüge gestrichen worden. Ein Sprecher der Gesellschaft bat um Entschuldigung für das Chaos und versicherte, man arbeite daran, gute Lösungen für alle Betroffenen zu finden. Experten erklärten, Vueling sei ungeordnet gewachsen und habe sich nicht gut genug auf den Ansturm zu Ferienbeginn vorbereitet.

Quelle: ntv.de, kpi/dpa