Grund für FlugzeugtauschMullahs planten wohl Raketenangriff auf Trump-Flieger

Beim Nato-Gipfel in Ankara gab es offenbar eine konkrete Gefahr für Donald Trump: Aus Sorge vor einem iranischen Angriff drängte der Secret Service den US-Präsidenten lieber auf eine Ausweichmaschine zu setzen.
US-Behörden haben beim Nato-Gipfel in Ankara eine konkrete Bedrohung durch den Iran ausgemacht und US-Präsident Donald Trump zu einem kurzfristigen Flugzeugwechsel gedrängt. Einem Bericht der "New York Times" zufolge stufte der Secret Service die Gefahr durch Iran-nahe Kräfte als glaubwürdig ein. Laut dem US-Sender CBS planten die Mullahs sogar einen Raketenangriff auf Trumps Flieger.
Trump verzichtete daher beim Abflug überraschend auf die von Katar geschenkte neue Boeing 747-8, mit der er angereist war. Stattdessen hob er mit einer Ausweichmaschine seiner alten Air-Force-One-Flotte ab. Erst nach einem Zwischenstopp in Großbritannien stieg er wieder in den Katar-Flieger um.
Das unübliche Verwirrspiel unterstreicht dem Bericht zufolge die erheblichen Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der gespendeten Luxus-Boeing. Trump selbst bestätigte am Rande des Gipfels die Bedrohungslage: Der Iran trachte ihm nach dem Leben und er sei "Nummer eins auf der Todesliste", sagte er auf Fragen von Journalisten zu seinem Verzicht auf den neuen Präsidentenflieger.
Über das Flugzeug-Geschenk Katars im Wert von 400 Millionen Dollar wird in den Vereinigten Staaten bereits seit Bekanntwerden im Mai 2025 heftig diskutiert. Trump hatte die luxuriös ausgestattete Maschine beim Hinflug nach Ankara erstmals auf einer Auslandsreise genutzt, nachdem er sie Anfang Juli auf einem Inlandsflug in Dienst genommen hatte.
Sicherheitsbedenken begleiten das Geschenk von Beginn an: Kritiker verweisen auf Katars historische Unterstützung für islamistische Gruppen wie die Hamas, während die politische Opposition Trump zudem Bestechlichkeit vorwirft.