Antwort auf "russische Aggression"Pentagon vervierfacht Osteuropa-Etat

Das US-Militär will seine Präsenz in Osteuropa verstärken und so eine deutliche Botschaft an Russland schicken. Für mehr Truppen, mehr Kampfausrüstung und mehr Manöver mit den Nato-Verbündeten werden die finanziellen Mittel deutlich aufgestockt.
Das US-Militär vervierfacht seine Mittel, um der "russischen Aggression" entgegenzutreten und seine Präsenz in Osteuropa zu verstärken. Der entsprechende Pentagon-Etat werde auf 3,4 Milliarden Dollar, umgerechnet 3,1 Milliarden Euro, erhöht, vier Mal mehr als im Vorjahr, teilte Verteidigungsminister Ashton Carter in Washington mit. "Wir verstärken uns in Europa, um unsere Nato-Verbündeten angesichts der russischen Aggression zu unterstützen."
Das Geld werde in die Stationierung von mehr Truppen in Europa gesteckt, in mehr Ausbildung und Manöver mit den Verbündeten sowie in die Bereitstellung von Kampfausrüstung und Infrastruktur.
Auch für den Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat IS erhält das Pentagon mehr Geld. "Weil wir die Kampagne beschleunigen, sind im Budget 7,5 Milliarden Dollar für 2017 reserviert, 50 Prozent mehr als 2016", sagte Carter. Das sei entscheidend für den Erfolg der von den USA geführten internationalen Anti-IS-Koalition.