Politik

Linksextreme kommen nach Hamburg Polizei befürchtet Gewalt bei G20-Protesten

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Der G20-Gipfel ist für die Polizei eine Herausforderung. Schon Ende April hatten 2700 Fußballfans des FC St. Pauli gegen den Gipfel protestiert.

(Foto: dpa)

Die Polizei stellt sich auf Krawalle beim G20-Gipfel in Hamburg ein. Es werden Linksradikale aus ganz Deutschland und dem Ausland erwartet. Laut einem Bericht planen sie Gewaltaktionen.

Die Sicherheitsbehörden befürchten einem Zeitungsbericht zufolge beim G20-Gipfel in Hamburg massive Ausschreitungen deutscher und ausländischer Linksextremisten. Vom 6. bis zum 8. Juli werde sich "das gesamte linksextremistische/autonome Spektrum Hamburgs und ein Großteil der gewaltbereiten linksextremistischen Klientel aus der Bundesrepublik in Hamburg zusammenfinden", heißt es laut "Tagesspiegel" in einer Analyse des Lagezentrums der Hamburger Polizei vom 27. April.

Die Linksextremen wollten "mittels militanter Aktionen" den gewaltsamen Protest gegen den G20-Gipfel auf die Straße bringen, zitierte die Zeitung weiter aus der Analyse. Es sei auch damit zu rechnen, dass die Autonomen "durch Linksextremisten aus dem benachbarten Ausland unterstützt werden". Die Behörde verweist dem Bericht zufolge auf die Mobilisierung radikaler Gruppierungen in Italien, Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz und Skandinavien.

Am 7. und 8. Juli trifft sich in Hamburg Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. Zu den Teilnehmern zählen US-Präsident Donald Trump, der russische Präsident Wladimir Putin und der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan.

Quelle: n-tv.de, hul/AFP

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