Politik

Fahnen geraubt SPD-Gruppe von Rechtsradikalen überfallen

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Nach einer friedlichen Demonstration trafen die Marburger SPD-Anhänger auf Rechtsradikale.

(Foto: REUTERS)

Die "Herz statt Hetze"-Demo in Chemnitz verläuft weitgehend friedlich. Doch auf dem Weg zurück zum Bus geraten Besucher aus Marburg offenbar in einen Hinterhalt von Rechtsradikalen.

Eine Besuchergruppe um den Marburger SPD-Bundestagsabgeordneten Sören Bartol ist am Samstag in Chemnitz nach eigenen Angaben von Rechtsradikalen überfallen worden. "Meine Gruppe aus Marburg wurde gerade auf dem Weg zum Bus von Nazis überfallen", schrieb der hessische SPD-Politiker am Samstagabend bei Twitter. Alle SPD-Fahnen seien "zerstört" worden, einige seiner Begleiter seien "sogar körperlich angegriffen" worden, berichtete Bartol.

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"Es ging ganz schnell", sagte Bartols Marburger Wahlkreismitarbeiter "T-Online". An die 20 Männer seien zwischen Autos hervorgetreten und auf die Gruppe zugekommen. Sie hätten die SPD-Angehörigen und ihre Gäste als "Deutschland-Verräter" tituliert und ihnen die Fahnen abgenommen. Drei    

"Ich bin entsetzt" und "Was ein Schock", schrieb Bartol, der zum Zeitpunkt des Übergriffs bereits auf dem Weg nach Berlin war. Die Polizei sei "schnell" da gewesen und habe "einen guten Job gemacht". Seine Gruppe sei dann von der Polizei bis zum Bus begleitet worden.

Nach dem offiziellen Ende der Rechten-Kundgebung mit mehreren tausend Teilnehmern kam es am Abend zu Rangeleien "zwischen Kleingruppen von Störern beider politischen Lager", wie die Polizei auf Twitter mitteilte. Es seien Kräfte der Bundespolizei dort zum Einsatz gekommen, auch Wasserwerfer seien hinzugezogen worden.

Der Großteil der Kundgebungsteilnehmer reise aber friedlich ab. Kurz nach 22.00 Uhr fügte die Polizei hinzu, dass nun einige der Sicherheitskräfte aus dem Einsatz entlassen würden. Die Polizei sei aber die ganze Nacht über mit Streifen in Chemnitz unterwegs.

Quelle: n-tv.de, ino/AFP

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