Politik

RTL/ntv-Trendbarometer SPD hat die Union wieder überholt

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48 Prozent der Wahlberechtigten würden Scholz wählen, wenn der Bundeskanzler direkt gewählt würde.

(Foto: REUTERS)

Die SPD legt im Trendbarometer einen Punkt zu und überholt die Union, die einen Punkt abgibt. Wichtigstes Thema für die Deutschen ist der Krieg in der Ukraine.

Nach mehreren Wochen auf dem zweiten Rang hat die SPD die Union im RTL/ntv-Trendbarometer wieder vom ersten Platz verdrängt. Im Vergleich zur Vorwoche legt die SPD um einen Prozentpunkt zu, während CDU und CSU einen Punkt verlieren. Die Werte der anderen Parteien bleiben unverändert.

Wäre jetzt Bundestagswahl, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: SPD 26 Prozent (Bundestagswahl 2021: 25,7 Prozent), CDU/CSU 25 Prozent (24,1 Prozent), Grüne 18 Prozent (14,8 Prozent), FDP 9 Prozent (11,5 Prozent), AfD 7 Prozent (10,3 Prozent), Linke 6 Prozent (4,9 Prozent). Für sonstige Parteien würden sich 9 Prozent der Wählerinnen und Wähler entscheiden (8,7 Prozent). Der Anteil der Nichtwählerinnen und Nichtwähler sowie der Unentschlossenen liegt bei 22 Prozent und damit etwas unter dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl (23,4 Prozent).

Der Krieg in der Ukraine ist nun für 87 Prozent der Deutschen das wichtigste Thema und erreicht damit eine ähnlich hohe Aufmerksamkeit wie seinerzeit der Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020. Trotz aktuell wieder steigender Infektionszahlen interessieren sich für die Corona-Pandemie nur noch 45 Prozent.

Scholz legt in der K-Frage zu

Wenn die Wahlberechtigten ihren Kanzler direkt wählen könnten, würden sich aktuell 48 Prozent für Amtsinhaber Olaf Scholz und 19 Prozent für CDU-Chef Friedrich Merz entscheiden. Der Wert des Bundeskanzlers ist drei Punkte höher als in der Vorwoche, Merz fällt um einen Punkt zurück.

Der Rückhalt für Scholz bei den SPD-Anhängern ist mit 92 Prozent deutlich größer als der von Merz bei den Unionsanhängern. Von diesen würden sich nur 48 Prozent für den CDU-Vorsitzenden entscheiden. 31 Prozent der Unionsanhänger würden Scholz wählen, nur 2 Prozent der SPD-Anhänger dagegen Merz.

20 Prozent aller Wahlberechtigten trauen aktuell der SPD zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig zu werden. Im Vergleich zur Vorwoche ist das ein Plus von zwei Prozentpunkten. 10 Prozent trauen dies der Union zu (- 1 Punkt), 9 Prozent den Grünen (+ 1 Punkt), 5 Prozent der FDP (unverändert) und 3 den sonstigen Parteien (- 1 Punkt). 53 Prozent trauen keiner Partei die Lösung der Probleme in Deutschland zu.

Die Daten zu den Partei- und den Kanzlerpräferenzen wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 1. bis 7. März 2022 erhoben. Datenbasis: 2501 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/-2,5 Prozentpunkte.

Quelle: ntv.de, hvo

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