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Rückweg vom KZ Buchenwald Schüler spielen antisemitische Lieder ab

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Das Lagertor der KZ-Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar, die die Schüler besuchten.

(Foto: picture alliance / Sebastian Kah)

Eine siebte Klasse aus Hessen besucht das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald. Auf der Heimfahrt spielen einige Schüler mutmaßlich antisemitische Lieder im Bus ab - nun wird gegen drei 14-Jährige wegen Volksverhetzung ermittelt.

Eine Schule aus dem hessischen Grünberg hat drei Schüler angezeigt, weil sie auf der Rückfahrt von einem Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald antisemitische Lieder abgespielt haben sollen. Es werde wegen des Verdachts der Volksverhetzung gegen die 14-Jährigen ermittelt, sagte ein Polizeisprecher in Gießen.

Der Kreis Gießen stellte sich in einer Mitteilung an die Seite der Schulleitung. Da es um den Verdacht der Volksverhetzung gehe, sei die richtige Konsequenz gewählt worden. Hessens CDU-Kultusminister Alexander Lorz sagte: "Hetzerische Lieder und Beleidigungen sind kein Kavaliersdelikt. Den Jugendlichen muss deutlich vor Augen geführt werden, dass wir so etwas in unserem Land nicht dulden."

Den Angaben des Landkreises zufolge wurde die Theo-Koch-Schule mehrfach für ihre Arbeit in der Extremismus-Prävention ausgezeichnet. In den neunten Klassen werde seit Jahren ein viermonatiges Projekt zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus durchgeführt. Der Vorfall verdeutliche die Wichtigkeit von Initiativen gegen Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Gewalt.

Quelle: n-tv.de, agr/dpa

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