Politik

"Familie ist die beste Medizin" Schwesig spricht über Krebserkrankung

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Manuela Schwesig ist Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ihre Familie gibt ihr die nötige Kraft im Kampf gegen den Brustkrebs: Politikerin Manuela Schwesig erklärt nun öffentlich, wie sich die Zeit nach ihrer Diagnose anfühlte und wie ihr Mann und ihre Kinder ihr in dieser schwierigen Phase helfen.

Für Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ist Zeit mit der Familie das beste Mittel gegen ihre Brustkrebs-Erkrankung. Sie verbringe "so viel Zeit wie möglich mit der Familie - das ist die beste Medizin", sagte die 45-Jährige der "Bild"-Zeitung. Demnach befindet sie sich derzeit mit ihrem Ehemann und den zwei gemeinsamen Kindern im Kurzurlaub auf der Ostseeinsel Hiddensee. Sie hoffe für das neue Jahr, "dass meine Familie gesund bleibt und ich wieder gesund werde", sagte sie.

Nach der Diagnose im Sommer habe sie "eine Riesenangst" gehabt. "Auf einen solchen Moment ist niemand gefasst: Was wird aus meiner Familie, meinen Kindern? Das waren furchtbare Wochen, in denen mein Mann Stefan mir sehr zur Seite stand", sagte sie. Dann habe sie erfahren, "dass mein Brustkrebs heilbar ist. Und welche Therapiemöglichkeiten es gibt. Da konnte ich aktiv werden. Die Diagnose Brustkrebs ist nicht das Ende. Es gibt Hoffnung und es lohnt sich zu kämpfen", betonte Schwesig.

In dem Interview erklärte sie weiter, dass die Heilungschancen ihrer Erkrankung sehr gut seien und bei 85 Prozent und mehr liegen würden. "Mir ist es deshalb wichtig, auch anderen Frauen Mut zu machen", sagte die SPD-Politikerin.

Quelle: ntv.de, sgu/dpa