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Alle Daten, alle Infografiken So lief die Landtagswahl in Sachsen

Richtungswahl im Freistaat Sachsen: Rund 3,3 Millionen Wahlberechtige ordnen mit ihrem Gang an die Wahlurne - oder ihrem Fernbleiben - die politischen Machtverhältnisse im Landtag neu. Die AfD gewinnt kräftig, die CDU bleibt jedoch vorn. Die Daten aus Dresden im Überblick.

Aufatmen bei den Christdemokraten in Sachsen: Die CDU kann sich bei der Landtagswahl trotz großer Verluste als stärkste Kraft behaupten. Die Partei des amtierenden Ministerpräsident Michael Kretschmer liegt klar vor der AfD, die ihr Ergebnis allerdings mehr als verdoppeln konnte.

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Die CDU erreichte in Sachsen laut vorläufigem amtlichen Endergebnis 32,1 Prozent der Stimmen, während die Rechtspopulisten mit 27,5 Prozent ihr bislang bestes Resultat bei einer Landtagswahl überhaupt verbuchen konnten. Im Vergleich zur zurückliegenden Landtagswahl 2014 beträgt der Stimmenzuwachs für die AfD starke 17,8 Prozent.

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Neue drittstärkste Kraft im Dresdner Landtag ist künftig die Linke, die in dem wirtschaftsstärksten ostdeutschen Bundesland nur noch 10,4 Prozent der abgegebenen Stimmen für sich verbuchen kann. Gestützt auf die Wahlerfolge in den Städten kamen die Grünen in Sachsen auf insgesamt 8,6 Prozent.

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Die SPD rutschte mit einem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis von 7,7 Prozent auf ein neues historisches Rekordtief bei einer Landtagswahl ab: Niemals zuvor schnitten die Sozialdemokraten bei einer Wahl in Deutschland so schlecht ab wie diesmal in Sachsen. Die FDP verpasste mit 4,5 Prozent den Einzug in den Dresdner Landtag. Ähnlich erging es den Freien Wählern, die auf Landesebene nur 3,4 Prozent der Stimmen erzielten.

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Bei der Regierungsbildung muss sich CDU-Landeschef Michael Kretschmer einen neuen Koalitionspartner suchen. Für eine Fortsetzung des bisherigen Zweierbündnisses mit der SPD reicht es nicht mehr. Dafür waren die Stimmenverluste der Sachsen-SPD einfach zu groß. Da die CDU Sachsen auch mit den Grünen alleine nicht auf Mehrheit der Sitze im Landtag kommt, dürfte es in Dresden künftig eine Dreierkonstellation geben.

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Die Nicht-Wähler blieben in Sachsen klar in der Minderheit. Die Wahlbeteiligung legte im Vergleich zur Landtagswahl 2014 deutlich zu. 66,6 Prozent der Wahlberechtigten machten diesmal von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Das sind noch einmal drei Prozentpunkte mehr als bei der EU-Wahl im Mai.

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Quelle: n-tv.de, mmo

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