Politik

Höcke auf Frankfurter Buchmesse Sonneborn protestiert als Stauffenberg

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Sonneborn im Stauffenberg-Kostüm hält eine Aktentasche hoch - der Hitler-Attentäter hatte versucht den Diktator mit einem Sprengsatz in einer Aktentasche zu töten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wie im vergangenen Jahr besucht der AfD-Rechtsausleger Höcke die Frankfurter Buchmesse. Wie im vergangenen Jahr braucht er dafür Polizeischutz - anders als im vergangenen Jahr stiehlt ihm "Partei"-Politiker Sonneborn die Schau. In einer besonderen Verkleidung.

Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen hat der AfD-Politiker Björn Höcke einen Gesprächsband auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt. Die Polizei riegelte am späten Nachmittag Teile der Halle 4 komplett ab. Der Verlag Manuscriptum hatte zu einer Podiumsdiskussion in einem Saal eingeladen.

Dort ist das Buch "Nie zweimal in denselben Fluss" erschienen, in dem der Publizist Sebastian Hennig Gespräche mit Höcke führt. Die Veranstaltung mit Höcke und seinen Anhängern verlief ohne Zwischenfälle.

Vor Beginn protestierte der Europaabgeordnete und Satiriker Martin Sonneborn ("Die Partei") gegen den Besuch des Thüringer AfD-Fraktionschefs auf der weltgrößten Bücherschau. Sonneborn war mit Uniform, Augenklappe und Aktentasche kostümiert, was an den Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg erinnerte.

Höcke gilt als als Wortführer des rechten Flügels der AfD. Im vergangenen Jahr war es bei seinem Messe-Besuch zu Handgreiflichkeiten zwischen seinen Anhängern und Gegendemonstranten gekommen. Die Messeleitung hatte daraufhin ihr Sicherheitskonzept überarbeitet.

Quelle: n-tv.de, vpe/dpa

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