Politik

Regierung stellt Drogenbericht vor Tabak und Alkohol bringen Tausende ins Grab

3pk65636.jpg5653209408163705218.jpg

Die bekannten negativen Folgen des Rauchens sind vermeidbar - wenn man einfach nicht raucht.

(Foto: dpa)

Konstant halten sich die größten Laster der Deutschen in den vorderen Rängen der Todesursachen. Im Drogenbericht der Bundesregierung ist von Hunderttausenden Fällen die Rede. Doch aus künstliche Drogen werden trotz bekannter Gefahren beliebter.

Zehntausende Tote durchs Rauchen, Hunderttausende Klinikaufenthalte wegen Alkohols und mehr künstliche illegale Drogen - das sind Kernaussagen eines neuen Regierungsberichts. Der Drogen- und Suchtbericht 2015 wird an diesem Donnerstag von der Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler vorgestellt.

Ein Kernproblem bleibt der Alkoholmissbrauch. Laut Darstellung des Statistischen Bundesamts vom Februar, die auch der Drogenbericht nennt, waren der zweithäufigste Anlass für einen Klinikaufenthalt 2013 psychische Störungen durch Alkohol (338.204 Fälle) inklusive akutem Alkoholmissbrauch. An erster Stelle lag die Herzinsuffizienz.

Knapp jeder vierte erwachsene Deutsche (24,5 Prozent) greift regelmäßig zur Zigarette. Tabakkonsum bleibe deshalb laut Bundesregierung das "größte vermeidbare Gesundheitsrisiko", dem jährlich bis zu 110.000 Menschen zum Opfer fielen. Dies berichtet die "Bild"-Zeitung aus dem Drogen- und Suchtbericht.

Bereits im April hatte eine vergleichbare offizielle Studie gezeigt, dass immer mehr Menschen in Deutschland zu hochgefährlichen künstlichen Drogen wie Crystal Meth oder Legal Highs greifen.

Quelle: n-tv.de, nsc/dpa

Mehr zum Thema