Neue Stromausfälle in KiewTote bei massiven russischen Luftangriffen auf die Ukraine

Die russischen Streitkräfte setzen ihren Terror gegen die ukrainische Zivilbevölkerung fort und attackieren Städte aus der Luft. In Charkiw gibt es mehrere Tote, in Kiew erneut Stromausfälle. Und auch in der Region Saporischschja werden Explosionen verzeichnet.
Bei einem russischen Angriff am Stadtrand von Charkiw im Nordosten der Ukraine sind nach ukrainischen Angaben vier Menschen getötet worden. Bei dem Angriff seien sechs weitere Menschen verletzt worden, erklärte der Gouverneur der Region Charkiw, Oleh Synjehubow, bei Telegram.
Der Bürgermeister von Charkiw, Igor Terechow, meldete einen weiteren Angriff in der Stadt, bei dem eine russische Langstreckendrohne eine medizinische Einrichtung für Kinder getroffen und ein Feuer ausgelöst habe. Bei der Attacke sei ersten Erkenntnissen zufolge niemand verletzt worden.
In der südöstlichen Region Saporischschja waren bei russischen Angriffen Explosionen zu hören, wie der Regionalgouverneur Iwan Fedorow auf Telegram mitteilte. In Kiew meldete Bürgermeister Vitali Klitschko Raketeneinschläge. Laut der Stadtverwaltung musste in Teilen der Stadt erneut der Strom abgeschaltet werden.
Energieanlagen stark betroffen
Die russische Armee attackiert die Ukraine seit Monaten täglich mit Drohnen und Raketen. Inmitten des eisigen Winters verstärkte Moskau insbesondere seine Angriffe auf ukrainische Energieanlagen.
Zuletzt hatte der russische Einsatz der atomwaffenfähigen Mittelstreckenrakete Oreschnik für Empörung in der Ukraine und im Westen gesorgt. Washington sprach von einer "gefährlichen und unerklärlichen Eskalation" inmitten diplomatischer Bemühungen um ein Ende des Krieges in der Ukraine. Der Angriff in der Nacht zum Freitag war der zweite bekannte Einsatz einer Rakete dieses Typs in der Ukraine.