Politik

US-Präsident erschießt Gegner Trump-Fans schockieren mit Videomontage

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In dem Clip erschießt der Trump-Charakter politische Gegner und setzt sie in Brand.

(Foto: Screenshot Youtube / Licitus Veritas Invictus)

Immer wieder hetzt US-Präsident Trump gegen kritische Medien und politische Gegner. Seine Fans stört diese aggressive Rhetorik nicht - im Gegenteil: In einer makabren Videomontage lassen sie einen Trump-Charakter im Kampf gegen "Fake News" morden und Menschen in Brand setzen.

Anhänger von US-Präsident Donald Trump haben auf einer Veranstaltung in Miami eine makabere Videomontage abgespielt. Darin attackiert ein Trump-Charakter Journalisten und politische Gegner mit brachialer Gewalt. Die "New York Times" berichtete am Sonntag, in dem Clip sei der Kopf des Präsidenten auf einen Mann montiert, der auf Menschen schießt, deren Köpfe durch die Logos von US-Medien ersetzt wurden.

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Die Videomontage zeigt fiktive Vorgänge in einer "Kirche der Fake News". Nach seinen Schüssen auf Journalisten schlägt der Trump-Charakter den verstorbenen republikanischen Senator John McCain in den Nacken und setzt den Kopf des demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Bernie Sanders in Brand. Er stößt den republikanischen Senator Mitt Romney auf den Boden und Ex-Präsident Barack Obama gegen eine Wand.

Der Organisator der Veranstaltung "American Priority", die letzte Woche in einem Trump-Resort bei Miami stattfand, sagte der "New York Times", der Clip sei Teil einer "Ausstellung" von ironischen Foto- und Videomontagen gewesen, sogenannter Internet-Memes. "American Priority lehnt jede politische Gewalt ab und will einen gesunden Dialog über den Schutz der Meinungsfreiheit fördern", sagte Alex Phillips.

Trump wird vorgeworfen, mit seiner aggressiven Rhetorik gegen die Medien zu hetzen. Bei Kundgebungen appellierte der US-Präsident immer wieder an seine Anhänger, die anwesenden Journalisten auszubuhen und zu unterbrechen. Er selbst sieht sich als Opfer einer systematischen Kampagne der großen Medienhäuser wie CNN, "Washington Post" oder "New York Times", denen er bei jeder Gelegenheit vorwirft, bewusst zu seinem Nachteil "Fake News", also Falschnachrichten, zu verbreiten.

Quelle: ntv.de, lri/AFP