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Einmischung "wahrscheinlich" Trump: Putin wohl in Attentate verstrickt

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"Sehr hart" im Umgang mit Putin: Donald Trump, hier beim Treffen der beiden Staatschefs in Helsinki.

(Foto: dpa )

Nach dem Treffen mit Putin gerät Trump in die Kritik, weil er sich nicht hinter die US-Geheimdienste stellt, die dem Kreml Einmischung in die US-Wahl vorwerfen. Jetzt ändert er seine Meinung. Zudem zieht er eine Verwicklung Putins in Mordanschläge in Betracht.

US-Präsident Donald Trump hält eine Verstrickung von Kremlchef Wladimir Putin in Attentate für möglich. Trump sagte dem US-Sender CBS auf die Frage, ob er zustimme, dass der russische Präsident in Mordanschläge etwa durch Vergiftungen verwickelt sei: "Wahrscheinlich ist er es, ja. Wahrscheinlich." Er fügte hinzu: "Natürlich sollten sie das nicht tun." Der US-Präsident betonte in dem Interview, im persönlichen Umgang mit Putin "sehr hart" aufzutreten.

Trump war im Juli wegen eines Auftritts mit Putin nach einem Gipfeltreffen der beiden Präsidenten in Helsinki in die Kritik geraten. Für Entrüstung in den USA sorgte damals, dass sich Trump bei der Pressekonferenz mit Putin nicht klar hinter die eigenen Sicherheitsbehörden stellte, die Russland Einmischung in die US-Präsidentenwahl 2016 vorwerfen. Trump sagte nun in dem CBS-Interview jedoch, die Russen hätten sich eingemischt. "Aber ich denke, dass China sich auch eingemischt hat." Er halte China für das "größere Problem": "Ich sage Russland, aber ich sage auch China."

Der frühere russische Spion Sergej Skripal und seine Tochter Julia waren im März in Großbritannien mit dem chemischen Kampfstoff Nowitschok vergiftet worden und nur knapp dem Tod entkommen. Großbritannien macht russische Agenten für den Giftanschlag verantwortlich. Die USA, Deutschland, Frankreich und Kanada hatten im vergangenen Monat erklärt, dass sie den britischen Ermittlungsergebnissen voll vertrauten. Diese Ergebnisse beinhalten auch, dass "diese Operation mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auf hoher Regierungsebene gebilligt wurde". Russland dementiert jede Verantwortung für den Anschlag.

Quelle: n-tv.de, ftü/dpa

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