Politik

Floyd-Protest am Weißen Haus Trump droht Demonstranten mit Waffen

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Vor dem Weißen Haus demonstrieren etliche nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd.

(Foto: REUTERS)

In der Nacht protestieren etliche Demonstranten vor dem Weißen Haus. US-Präsident Trump lobt die Sicherheitskräfte anschließend für ihren Einsatz. Wären aber trotzdem Demonstranten über den Zaun gelangt, so droht Trump auf Twitter mit dem Einsatz angeblich "bedrohlichster Waffen".

US-Präsident Donald Trump hat nach einer Demonstration vor dem Weißen Haus die Sicherheitskräfte des Secret Services für ihre besonnene Professionalität gelobt. Falls Demonstranten über den Zaun des Regierungssitzes gekommen wären, hätten ihnen dort allerdings "boshafte Hunde und die bedrohlichsten Waffen" gedroht, schrieb Trump auf Twitter. Dann wären sie "mindestens schwer verletzt" worden, warnte er.

Der Präsident äußerte sich zunächst allerdings nicht zu den teils heftigen Protesten und Ausschreitungen, die in der Nacht viele Städte im ganzen Land erschüttert hatten. Der Protest vor dem Weißen Haus am Freitagnachmittag war vergleichsweise klein und harmlos. Demonstranten warfen dort vereinzelt Behelfszäune aus Metall um, die rund 30 Meter vor dem eigentlichen Zaun des Weißen Hauses Passanten zurückhalten.

Die Proteste im ganzen Land waren ausgelöst vom Tod des Afroamerikaners George Floyd infolge eines brutalen Polizeieinsatzes in der Stadt Minneapolis im Bundesstaat Minnesota.

Quelle: ntv.de, vmi/dpa