Politik

Bei Angriff auf Kurden in Syrien Trump droht Türkei mit "wirtschaftlicher Zerstörung"

Die USA haben ihren Rückzug aus Syrien angekündigt, die Türkei will dann sofort gegen die Kurdenmiliz YPG vorgehen. Das sorgt in Washington für ein Umdenken - und deutliche Worte von US-Präsident Trump in Richtung Ankara.

US-Präsident Donald Trump hat die Türkei vor einer neuen Offensive gegen Kurdenkämpfer in Syrien gewarnt. Die USA würden die Türkei bei einem Angriff auf Kurden "wirtschaftlich zerstören", so Trump. Zugleich rief der US-Präsident die Kurden dazu auf, die Türkei nicht zu "provozieren".

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Trump hatte im Dezember überraschend einen vollständigen Abzug der US-Truppen aus Syrien angekündigt. Das schwächt die Position der Kurdenmilizen, die bislang in Syrien mit US-Unterstützung gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) kämpften.

Kein US-Abzug ohne türkische Garantien?

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat eine neue Offensive gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) angedroht. Ankara sieht die syrische Kurdenmiliz als Bedrohung, da sie eng mit der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verbunden ist, die seit Jahrzehnten gegen den türkischen Staat kämpft.

Angesichts von Erdogans Drohungen gegen die YPG machte Trumps Sicherheitsberater John Bolton einen Abzug der US-Truppen kürzlich von Garantien der Türkei für die Sicherheit der Kurdenmiliz abhängig. Bei einem Besuch in Ankara vergangene Woche stieß Bolton damit aber auf scharfe Ablehnung.

Quelle: n-tv.de, bad/rts/dpa

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