Politik

"Leute werden sich sehr freuen" Trump kündigt indirekt Kandidatur für 2024 an

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Ex-Präsident Donald Trump wird wohl noch einmal für die Republikaner kandidieren.

(Foto: IMAGO/ZUMA Wire)

Es ist nicht das erste Mal, dass der US-amerikanische Ex-Präsident Trump öffentlich mit einer erneuten Präsidentschaftskandidatur liebäugelt. Er werde in naher Zukunft eine Entscheidung treffen, sagt er in einem Interview - allerdings nicht ohne alte Verschwörungserzählungen zu wiederholen.

Der frühere US-Präsident Donald Trump hat erneut eine Kandidatur für eine zweite Amtszeit angedeutet. "Alle wollen, dass ich kandidiere. Ich führe in den Umfragen", sagte Trump in vorab veröffentlichten Auszügen aus einem Interview mit dem indischen Fernsehsender NDTV.

Er liege sowohl in Umfragen unter Republikanern als auch unter Demokraten vorn, sagte der Ex-Präsident, "und ich vermute, ich werde in sehr naher Zukunft eine Entscheidung treffen. Und ich glaube, eine Menge Leute werden sich sehr freuen." Die nächste Präsidentenwahl in den USA findet 2024 statt.

Der 76-Jährige wiederholte in dem Interview seine widerlegte Behauptung, ihm sei bei der Wahl 2020 durch massiven Wahlbetrug der Sieg "gestohlen" worden. "Es gibt überwältigende Beweise, es gibt überwältigende Indizien", behauptete Trump.

Wegen Geheimdokumenten in Kritik

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Der Ex-Präsident steht derzeit im Verdacht, gegen Spionagegesetze verstoßen zu haben, indem er zum Ende seiner Amtszeit kistenweise geheime Unterlagen in sein Privatanwesen Mar-a-Lago nach Florida mitnahm. Bei einer Razzia in Trumps Luxusanwesen im August hatten FBI-Beamten nach Angaben des Justizministeriums Dutzende als "streng geheim", "geheim" und "vertraulich" eingestufte Dokumente beschlagnahmt.

Trump weist jegliche Vorwürfe im Zusammenhang mit den Unterlagen zurück und bezeichnete die Durchsuchung als "einen der schockierendsten Machtmissbräuche durch eine Regierung in der amerikanischen Geschichte". US-Präsidenten sind dazu verpflichtet, bei ihrem Ausscheiden aus dem Amt sämtliche offiziellen Dokumente an das Nationalarchiv zu übergeben.

Quelle: ntv.de, jug/AFP

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