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Trotz Fast Food und Cola Trump lässt sich sehr gute Gesundheit bescheinigen

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Im vergangenen Jahr sorgten die Ergebnisse von Trumps ehemaligen Arzt für Stirnrunzeln.

picture alliance/dpa

Ist Donald Trump amtstauglich? Die Frage müssen sich nicht nur die US-Bürger stellen, sondern nun auch Sean Conley. Der Medizinchef des Weißen Hauses führt den jährlichen Medizincheck des Präsidenten durch.

US-Präsident Donald Trump hat sich zum zweiten Mal seit seinem Amtsantritt im Januar 2017 dem routinemäßigen Medizin-Check unterzogen. Er ließ sich vier Stunden lang im Militärkrankenhaus Walter Reed in Bethesda vor den Toren Washingtons untersuchen. Der Medizinchef des Weißen Hauses, Sean Conley, teilte im Anschluss mit, der Präsident sei in einem sehr gutem Gesundheitszustand und er gehe davon aus, dass das für die restliche Dauer seiner Amtszeit und darüber hinaus so bleiben werde.

Im vergangenen Jahr hatten die Untersuchung und ihre vorgestellten Ergebnisse zu Stirnrunzeln in der Öffentlichkeit geführt. Der damalige Chefmediziner im Weißen Haus, Ronny Jackson, hatte Trump in übertrieben wirkenden Lobeshymnen eine exzellente Gesundheit und nicht zuletzt eine tadellose geistige Verfassung attestiert.

Unter anderem sagte Jackson, Trump hätte, auch aufgrund seiner hervorragenden Gene, 200 Jahre alt werden können - wenn er sich nur besser ernährt hätte. Bekanntlich ernährt er sich am liebsten von Fast Food und Coca Cola light und wiegt bei einer Körpergröße von 1,90 Metern mehr als 100 Kilo. Nach seinem Arztbesuch berichteten US-Medien über ehemalige Weggefährten, die dem US-Präsidenten zudem "ein frühes Stadium von Demenz" unterstellten. Trump bezeichnete sich daraufhin mehrmals als ein "stabiles Genie".

Jackson war wenig später von Trump als Minister für die Angelegenheiten von Kriegsveteranen für einen Kabinettsposten vorgeschlagen worden. Er zog seine Bewerbung allerdings zurück, nachdem Vorwürfe gegen ihn laut geworden waren, die sich unter anderem auch um Alkoholmissbrauch im Amt und die unsachgemäße Verschreibung von Medikamenten an Mitarbeiter des Weißen Hauses drehten.

Quelle: n-tv.de, lri/dpa

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