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"Sind noch nicht bereit dafür" Trump plant vorerst keine neue Reise zu Kim

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US-Präsident Trump will Nordkoreas Machthaber Kim vorerst nicht in dessen Heimat besuchen - wie hier im Juni.

(Foto: REUTERS)

Zwei Mal haben sich Kim Jong Un und Donald Trump in diesem Jahr bereits getroffen. Nun soll der nordkoreanische Machthaber den US-Präsidenten nach Pjöngjang eingeladen haben. Doch der scheint dafür momentan wenig übrig zu haben.

US-Präsident Donald Trump hat für die weiteren Verhandlungen zum nordkoreanischen Atomwaffenprogramm einen Besuch in dem ostasiatischen Land zunächst ausgeschlossen. Die Gespräche seien nicht weit genug gediehen, sagte Trump im Weißen Haus. Die Beziehung zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sei weiter "sehr gut", betonte Trump. Aber es sei im Moment "vermutlich nicht" die richtige Zeit für einen Besuch in Nordkorea. Er könne sich einen solchen Besuch "zu einem späteren Zeitpunkt in der Zukunft" vorstellen, führte Trump aus und sagte weiter mit Blick auf Kim: "Je nachdem, was passiert, bin ich sicher, dass er auch gern in die USA kommen würde."

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Zuvor hatte es Medienberichte gegeben, wonach Kim Trump jüngst in einem Brief nach Pjöngjang eingeladen haben soll. Nordkoreas Außenministerium hatte am Montag erklärt, der Erfolg künftiger Verhandlungen mit den USA werde von Sicherheitsgarantien abhängig sein.

Eine Woche nach einem bedingten Gesprächsangebot von Vize-Außenministerin Choe Son Hui hieß es, die "kommenden Arbeitsgespräche werden eine Gelegenheit sein, die über den künftigen Weg des Dialogs zwischen Nordkorea und den USA entscheidend" seien. Die Gespräche seien möglich, "wenn Drohungen und Hürden, die die Sicherheit unseres Systems gefährden und unsere Entwicklung behindern, jenseits aller Zweifel beseitigt sind", wurde der Leiter der für die USA zuständigen Abteilung des Ministeriums zitiert. Neue Verhandlungen mit den USA könnten "in ein paar Wochen" erfolgen.

Trump und Kim waren im Juni 2018 erstmals zu einem historischen Gipfeltreffen zusammengekommen. Im Februar dieses Jahres war ein Gipfeltreffen der Beiden in Vietnam gescheitert. Sie konnten sich in der zentralen Frage der atomaren Abrüstung durch Pjöngjang und bei den Gegenleistungen der USA nicht einigen. Ende Juni trafen sich Trump und Kim erstmals in der entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea. Dabei einigten sie sich auf eine Fortsetzung der Gespräche auf Arbeitsebene, doch diese begannen bis heute nicht. In den vergangenen Wochen unternahm Pjöngjang eine Reihe von international kritisierten Raketentests.

Quelle: n-tv.de, cri/dpa/AFP

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