Person in kritischem ZustandUS-Grenzschutz in Schusswaffenvorfall in Arizona verwickelt

Im US-Bundesstaat Arizona wird nahe der Grenze zu Mexiko eine Person durch Schüsse lebensgefährlich verletzt. Der amerikanische Grenzschutz soll eine Rolle spielen.
Bei einem Schusswaffenvorfall, bei dem auch der US-Grenzschutz involviert gewesen sein soll, ist ein Mensch im US-Bundesstaat Arizona Medienberichten zufolge verletzt worden. Er befand sich im kritischen Zustand, wie die US-Sender NBC News und Fox News unter Berufung auf zuständige Behörden vor Ort berichteten. Das zuständige Pima County Sheriff Department im Süden des Bundesstaates bestätigte auf Anfrage, dass die Border Patrol - also der Grenzschutz - bei dem Vorfall im Ort Arivaca, nahe der Grenze zu Mexiko, involviert gewesen sei. Diese Behörde äußerte sich zunächst nicht.
NBC News berichtete unter Berufung auf die örtliche Feuerwehr, dass am Vormittag (Ortszeit) eine Person angeschossen worden sei. Wie genau es zu dem Schusswaffenvorfall gekommen war, war zunächst unklar. Der Mensch sei dann mit einem Hubschrauber in ein regionales Traumazentrum geflogen worden.
Die lokale Zeitung "Arizona Daily Star" berichtete, ein Sprecher des Sheriff-Büros habe bestätigt, dass ein Grenzschutzbeamter und eine verdächtige Person in den Schusswaffenvorfall involviert gewesen seien. Wie genau es dazu gekommen, war zunächst unklar. Das Büro des Sheriffs habe mitgeteilt, dass es mit der Bundespolizei FBI und der Grenzschutzbehörde zusammenarbeite, berichtete der Sender ABC News.
Der Vorfall ereignete sich nur drei Tage, nachdem Grenzschutzbeamte den Krankenpfleger Alex Pretti in Minneapolis erschossen hatten. Anfang Januar erschoss ein Beamter der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) die Autofahrerin Renee Good. Die Tötungen der beiden US-Bürger lösten in Minneapolis Proteste aus und führten zu Kritik an Heimatschutzministerium und Ministerin Kristi Noem.