Politik

"Zeit zum Handeln" USA kündigen "Maßnahmen" in Venezuela an

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An der Grenze zwischen Venezuela und Brasilien stehen sich Demonstranten und venezolanische Sicherheitskräfte gegenüber.

(Foto: REUTERS)

Die USA verurteilen das gewaltsame Vorgehen der venezolanischen Sicherheitskräfte an der Grenze. Außenminister Pompeo kündigt "Maßnahmen" an, um dem "verzweifelten venezolanischen Volk" zu helfen.

US-Außenminister Mike Pompeo hat "Maßnahmen" Washingtons zur Unterstützung der Demokratie in Venezuela angekündigt. Nun sei die "Zeit zum Handeln" gekommen, um dem "verzweifelten venezolanischen Volk" zu helfen, schrieb Pompeo auf Twitter. Zugleich verurteilte er das gewaltsame Vorgehen der venezolanischen Sicherheitskräfte an Grenzübergängen, über die Hilfsgüter aus dem Ausland in den südamerikanischen Krisenstaat gebracht werden sollten.

"Die USA werden Maßnahmen gegen jene ergreifen, die sich der friedlichen Wiederherstellung der Demokratie in Venezuela widersetzen", schrieb Pompeo. "Wir sind solidarisch mit denen, die ihren Kampf für die Freiheit fortsetzen."

Mit scharfen Worten verurteilte der Minister das Einschreiten der venezolanischen Sicherheitskräfte an den Grenzübergängen wenige Stunden zuvor. Die "Attacken auf Zivilisten" seien von "Schlägern" des linksnationalistischen venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro verübt worden.

Zuvor waren bei den Versuchen, Hilfsgüter von Kolumbien und Brasilien aus über die Grenze nach Venezuela zu transportieren, drei Menschen getötet und mehr als 300 weitere Menschen verletzt worden. Madurotreue Einheiten hatten den Zugang für die Hilfslieferungen gesperrt.

Der selbsternannte venezolanische Übergangspräsident Juan Guaidó hatte die Hilfslieferungen für Samstag angekündigt. Sein Widersacher Maduro lehnt diese strikt ab und verurteilt sie als Vorwand, unter dem eine militärische US-Invasion vorbereitet werde.

Quelle: n-tv.de, ftü/AFP

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