Politik

Russland-Affäre, Hacker-Angriffe USA planen Sanktionen gegen Oligarchen

US-Geheimdienste gehen davon aus, dass Russland sich in den Präsidentschaftswahlkampf 2016 eingemischt hat - zugunsten des späteren Präsidenten Trump. Der steht wegen mangelnder Aufklärung des Falls in der Kritik. Doch Insidern zufolge reagiert er jetzt.

Die USA wollen Insidern zufolge noch in dieser Woche Sanktionen gegen russische Oligarchen wegen der Einmischung in den Präsidentschaftswahlkampf 2016 verhängen. Die Strafmaßnahmen könnten bereits am Donnerstag (Ortszeit) verkündet werden, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen. Sie könnten sich gegen Personen richten, welche Russlands Präsident Wladimir Putin nahe stünden.

Die Sanktionen folgen auf Strafmaßnahmen, welche die US-Regierung Mitte März verhängt hatten. Das Präsidialamt und das Finanzministerium lehnten eine Stellungnahme ab.

US-Geheimdienste gehen davon aus, dass Russland sich in den Präsidentschaftswahlkampf 2016 mit Hacker-Angriffen und Propaganda eingemischt hat. Das habe später zum Ziel gehabt, die Wahl zugunsten von Donald Trump zu beeinflussen. Russland bestreitet die Einmischung.

Trump stand in den USA in der Kritik, nicht energisch genug gegen die Regierung in Moskau wegen der Vorwürfe Stellung zu beziehen. Die Ermittlungsergebnisse seiner Geheimdienste hatte er infrage gestellt.

Quelle: n-tv.de, bad/rts

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