Politik

RTL/n-tv Trendbarometer Union verliert wieder, SPD auch

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Würde die Kanzlerin direkt gewählt, hätte AKK trotz leicht sinkender Umfragewerte gute Chancen.

(Foto: dpa)

Einen Aufschwung in den Umfragen bringt die Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur CDU-Chefin bislang nicht. Immerhin beendet die Union das Jahr oberhalb der 30-Prozent-Marke. Die SPD dümpelt weiter auf Platz drei.

Im letzten RTL/n-tv Trendbarometer dieses Jahres geben CDU und CSU sowie die SPD im Vergleich zur Vorwoche jeweils einen Prozentpunkt ab. Die Union sinkt auf 31 Prozent, die SPD auf 14 Prozent. Zumindest für die Union war der Trend zuletzt dennoch positiv. Von Ende September bis Anfang Dezember hatten CDU und CSU unter 30 Prozent gelegen.

Die Grünen legen auf 20 Prozent zu. Damit hätte eine Koalition aus CDU, CSU und Grünen weiterhin eine rechnerische Mehrheit. FDP und Linke kommen jeweils auf 8 Prozent, die AfD legt um einen Punkt auf 13 Prozent zu. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 24 Prozent und entspricht dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8 Prozent).

In der Frage nach der Kanzlerpräferenz kommt die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer auf ähnliche Werte wie zuletzt Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sollte AKK, wie sie genannt wird, gegen SPD-Chefin Andrea Nahles antreten, würden sich 47 Prozent der Befragten für sie entscheiden (ein Punkt weniger als in der Vorwoche). Auf Nahles entfielen 12 Prozent. Im Vergleich mit Finanzminister Olaf Scholz, der ebenfalls als möglicher Kanzlerkandidat der SPD gilt, käme Kramp-Karrenbauer auf 43 Prozent. Scholz würden 21 Prozent wählen.

Nur noch 16 Prozent erwarten, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland verbessern werden. Das ist ein Prozentpunkt unterhalb der Vorwoche - aber deutlich weniger als Anfang des Jahres, als noch 26 Prozent von einer Verbesserung ausgingen. Mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse rechnen 43 Prozent, ebenfalls ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Im Laufe des Jahres ist dieser Wert allerdings deutlich angestiegen: Im Januar hatten nur 26 Prozent an eine Verschlechterung geglaubt. Keine Veränderung erwarten aktuell 38 Prozent.

Quelle: ntv.de, hvo