Politik

Corona-Test ist negativ Von der Leyen bleibt vorerst in Quarantäne

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Ursula von der Leyens Coronatests ergaben bisher stets negative Ergebnisse.

(Foto: AP)

Ursula von der Leyen bleibt - trotz eines neuerlichen negativen Coronatests - in Quarantäne. Eine Person, die sie in der vergangenen Woche getroffen hat, hat ein positives Testergebnis. Die CDU-Politikerin bleibt gemäß der belgischen Regeln bis Dienstagabend anderen Menschen fern.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich nach Kontakt zu einem Corona-Infizierten in Quarantäne begeben. Sie sei darüber informiert worden, dass eine Person, der sie am Dienstag vergangener Woche bei einem Treffen begegnet sei, am Sonntag positiv auf das Coronavirus getestet worden sei, teilte von der Leyen mit. Ein Corona-Test bei ihr vom Donnerstag sei negativ ausgefallen. "Entsprechend der geltenden Regeln bin ich deswegen bis morgen früh in Selbstisolation", teilte die Kommissionschefin mit. Noch am Montag wolle sie sich erneut auf Sars-CoV-2 testen lassen.

Von der Leyen war am vergangenen Dienstag zu einem Besuch in Portugal gewesen. Sie hatte dort auch an einem Treffen des Staatsrats teilgenommen, einem Beratergremium des portugiesischen Präsidenten. Eines der Mitglieder wurde nach Angaben portugiesischer Medien am Sonntagabend positiv auf den Covid-19-Erreger getestet.

Am Mittwoch hatte von der Leyen die wöchentliche Sitzung der EU-Kommission mit ihren 26 Kommissaren geleitet. Am Donnerstag und Freitag nahm von der Leyen dann am EU-Sondergipfel in Brüssel teil, zu dem die 27 Staats- und Regierungschefs angereist waren.

Der Gipfel hätte eigentlich schon eine Woche zuvor stattfinden sollen, war aber wegen eines Corona-Falls im Umfeld von EU-Ratspräsident Charles Michel verschoben worden. Auch Michel begab sich wegen des Kontakts mit einem infizierten Sicherheitsbeamten in Quarantäne. US-Präsident Donald Trump wird derzeit wegen Covid-19 behandelt. Wegen der Infektion wurde er aus dem Weißen Haus in das Militärkrankenhaus Walter Reed nahe Washington gebracht.

Quelle: ntv.de, jog/dpa