Politik

Heilmann im "ntv Frühstart" "Wir wollen Politik der grünen Null"

Die Einführung eines CO2-Preises war für CDU und CSU kein leichter Schritt. Mittlerweile hat die Union ihren Frieden mit dem Instrument geschlossen - und will es nun sogar verschärfen. Der Bundestagsabgeordnete Thomas Heilmann erklärt, warum CO2 teurer werden muss.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Heilmann hat seine Partei zu einem stärkeren Engagement in der Klimapolitik aufgerufen. Gemeinsam mit 28 Mitgliedern der CDU/CSU-Fraktion hat er einen Aufruf für eine "Politik der grünen Null" vorgelegt. "Wir müssen unsere Vorstellungen für die nächsten vier Jahre präsentieren, da haben wir manches zu bieten", sagte Heilmann mit Blick auf den Klimaschutz. 

Dieses Thema gebe es "in einer sozial und wirtschaftlich gut eingebetteten Form auch bei uns", sagte Heilmann im "ntv Frühstart". Die Initiative der CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten sieht vor, den CO2-Preis zu erhöhen und Subventionen für Diesel und Kerosin abzuschaffen. Im Gegenzug sollten energiebezogene Steuern und Abgaben - wie etwa die EEG-Umlage oder die Kfz-Steuer - gestrichen werden. Die CDU habe vor zwei Jahren einen inhaltlichen Schwenk gemacht, erklärte Heilmann. "Der marktwirtschaftliche CO2-Preis soll die Steuerungsgröße sein."

Man könne nicht die Augen davor verschließen, dass es Umweltveränderungen gibt. Der eigene Ansatz der Bepreisung von CO2 sei aber deutlich marktwirtschaftsfreundlicher als etwa bei den Grünen. "Wir können uns sicher jeder Diskussion stellen. Und natürlich bringen wir das in die Wahlprogrammdiskussion ein", so Heilmann.

Quelle: ntv.de, ako

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