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Agentur bestätigt Positivtrend Zahl der Ein-Euro-Jobber stark gesunken

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Ein-Euro-Jobs sollen der Öffentlichkeit zu Gute kommen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Immer weniger Menschen gehen für einen Euro pro Stunde arbeiten. Der Arbeitsagentur zufolge sind fast 700.000 Menschen weniger Hartz-IV-Empfänger in dieser Art Beschäftigungsverhältnis als zum Höchststand vor 13 Jahren.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die einer Beschäftigung auf "Ein-Euro-Basis" nachgehen, ist stark gesunken. Laut einem Bericht der "Rheinischen Post" waren im Jahr 2006 noch 836.333 Menschen in einem solchen Beschäftigungsverhältnis. Im vergangenen Jahr lag die Zahl, Angaben der Bundesagentur für Arbeit zufolge, nur noch bei 183.703.

Es gebe auch weniger Langzeitarbeitslose, berichtet die "Rheinische Post". Im Jahr 2006 habe es insgesamt 1,9 Millionen Langzeitarbeitslose gegeben, zwölf Jahre später sind es nur noch 748.000.

Ein-Euro-Jobs sind sozialversicherungsfreie Tätigkeiten, die im öffentlichen Interesse liegen müssen. Laut Arbeitsagentur sollen diese Art Jobs eine Hilfestellung auf dem Rückweg ins Berufsleben für Hartz-IV-Empfänger sein.

Der Erfolg von Ein-Euro-Jobs hängt nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern stark vom Einsatzfeld von Langzeitarbeitslosen ab. So hätten sich Einsätze von Frauen im Umfeld der boomenden Gesundheits- und Pflegebranche häufiger als tragfähigere Brücken in eine reguläre Beschäftigung erwiesen als etwa die Arbeit ostdeutscher Männer bei Umweltschutzprojekten und der Landschaftspflege. Das geht aus einer Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aus dem vergangenen Jahr hervor.

Quelle: n-tv.de, joh

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