Politik

Nach Laschet-Kandidatur Ziemiak kämpft um Enttäuschte in der CDU

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Hinter dem Kandidaten stehen nicht alle in der CDU.

(Foto: dpa)

Die Entscheidung für den CDU-Kanzlerkandidaten Laschet lässt viele Söder-Anhänger in der CDU frustriert und enttäuscht zurück. Manch einer will sogar das Parteibuch abgeben. Doch CDU-Generalsekretär Ziemiak will kein Mitglied kampflos ziehen lassen.

Die CDU-Führung will um jedes enttäuschte Mitglied ringen, das nach der Entscheidung für Parteichef Armin Laschet als Kanzlerkandidaten einen Parteiaustritt ankündigt. "Unser Anspruch ist es, mit allen Kontakt aufzunehmen", sagte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Um wie viele Austritte es sich handelt, konnte er nicht sagen.

Viele Mitglieder haben sich enttäuscht darüber gezeigt, dass sich die CDU-Führung nach langem Ringen nicht für CSU-Chef Markus Söder als Kanzlerkandidaten entschieden hatte. Der Streit um die Kandidatur hatte erhebliche Risse zwischen CDU und CSU, aber auch innerhalb der CDU sichtbar werden lassen.

Laschet sei derzeit mit Kreisvorsitzenden in unterschiedlichen Landesverbänden in digitalen Gesprächen, sagte Ziemiak. "Armin Laschet kann insbesondere bei persönlichen Begegnungen Menschen begeistern." Auf die Frage, ob Laschet nicht nur Friedrich Merz in sein Wahlkampfteam holen wolle, sondern auch seinen anderen Konkurrenten bei der Vorsitzendenwahl vom Januar, Norbert Röttgen, sagte der Generalsekretär: "Norbert Röttgen ist Mitglied des Präsidiums."

Quelle: ntv.de, sba/dpa

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