Regionalnachrichten

Berlin & BrandenburgBerlin veranstaltet Internationale Bauausstellung

24.03.2026, 13:37 Uhr
In-Thueringen-fand-von-2012-bis-2023-eine-Internationale-Bauausstellung-IBA-statt-hier-die-grosse-Abschlussschau-in-Apolda

Klimaschutz, neue Quartiere, digitale Ideen: Berlin will mit einer IBA zeigen, wie Stadtentwicklung künftig aussehen kann. Was hat der Senat vor?

Berlin (dpa/bb) - Berlin will von 2034 bis 2037 eine Internationale Bauausstellung (IBA) veranstalten. Das beschloss der schwarz-rote Senat. Nach Angaben von Bausenator Christian Gaebler (SPD) sollen im Zuge des Vorhabens Projekte umgesetzt werden, die beispielhaft für eine zukünftige Stadtentwicklung stehen. Dabei können etwa Klimaschutz, Klimaanpassung oder der nachhaltige Umgang mit städtischem Grund und Boden im Mittelpunkt stehen. Von 2034 bis 2037 werden die Projekte dann einer breiten nationalen und internationalen Öffentlichkeit präsentiert.

Zur Umsetzung der IBA gründet Berlin eine landeseigene Gesellschaft, wie es weiter hieß. Ihre Aufgabe wird sein, die Ausstellung vorzubereiten, zu kuratieren und Projekte durch alle Realisierungsphasen zu begleiten. Ein Kuratorium aus Experten aus den Bereichen Städtebau und Architektur, Umwelt- und Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Mobilität, Digitales und Soziales soll die neue Gesellschaft unterstützen.

"Zukunftsfähiger Städtebau"

"Wir wollen Berlin national und international als Standort für zukunftsfähigen Städtebau positionieren", erklärte Gaebler zu dem IBA-Projekt. "Zentrale Arbeitsfelder sind der sensible Weiterbau bestehender Quartiere, der Umbau untergenutzter Räume und Gebäude sowie der Neubau auf bislang anders genutzten Flächen."

Bei einer IBA handelt es sich nicht um eine reine Ausstellung, sondern um einen jahrelangen, künstlerisch, architektonisch und wissenschaftlich begleiteten Entwicklungsprozess. Bei Projekten dieser Art wurden in der Vergangenheit in Deutschland schon mehrfach neue bauliche und gestalterische Konzepte entwickelt und umgesetzt, darunter von 1979 bis 1987 im damaligen Westteil Berlins. Bereits seit einigen Jahren wird in Berlin über einen neuen Anlauf diskutiert.

Quelle: dpa

Regionales