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Berlin & BrandenburgBlaualgen und Zerkarien entwickeln sich in einigen Gewässern

25.06.2026, 17:09 Uhr
Wegen-Blaualgen-wird-vom-Baden-abgeraten-etwa-am-Hohenjesarscher-See-im-Kreis-Maerkisch-Oderland

Juckreiz nach dem Sprung ins Wasser? Zerkarien und Blaualgen trüben in Brandenburg an manchen Seen die Badefreude. Worauf Schwimmer achten sollten.

Potsdam (dpa/bb) - Das Badevergnügen ist an manchen Seen in Brandenburg getrübt. Baualgen beeinträchtigen die Wasserqualität, Zerkarien können eine Hauterkrankung - die Badedermatitis - auslösen. Wie das Verbraucherschutz- und Umweltministerium mitteilte, gibt es bislang an zwei ausgewiesenen Badestellen am Grimnitzsee bei Joachimsthal Zerkarien. Zudem wurden auch an Potsdamer Gewässern diese Saugwurm-Larven gemeldet.

Zerkarien bohren sich in die Haut des Menschen und können Juckreiz oder auch einen allergischen Hautausschlag verursachen. Laut Verbraucherschutz-Ministerium klingt die Badedermatitis in der Regel innerhalb von 20 Tagen ohne gesundheitliche Folgen ab.

Vorsicht beim Baden wegen Blaualgen

Wegen Blaualgen wird teils vom Baden abgeraten: Dies betrifft den Hohenjesarschen See, den Weinbergsee und den Vordersee im Kreis Märkisch-Oderland sowie den Groß Glienicker See in Potsdam. Beim Hautkontakt mit Blaualgen – eigentlich Bakterien – können Reizungen oder allergische Reaktionen auftreten.

Aber bei fast allen der vielen Badegewässer in Brandenburg ist die Qualität derzeit nicht beanstandet, wie aus der Landkarte der Badestellen im Internet hervorgeht.

Quelle: dpa

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