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Berlin & Brandenburg2000 Menschen demonstrieren für Legalisierung von Cannabis

14.08.2021, 14:29 Uhr
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(Foto: Annette Riedl/dpa)

Fast schon ein Vierteljahrhundert gehen Menschen in Berlin auf die Straße, um Cannabis legalisieren zu lassen - im vergangenen Jahr coronabedingt nur online, jetzt wieder leibhaftig.

Berlin (dpa/bb) - "Mein Hanf gehört mir" - mit Plakatsprüchen wie diesem sind Anhänger einer Cannabis-Legalisierung bei der diesjährigen Hanfparade durch Berlin gezogen. Die Polizei schätzte, dass am Samstag rund 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort waren. Ursprünglich angemeldet waren demnach 4000. Sie zogen vom Neptunbrunnen nahe des Alexanderplatzes durch die Berliner Innenstadt. Am Abend gab es eine Abschlusskundgebung mit Reden, Musik und Infoständen.

Bei der Auftaktkundgebung sprach unter anderem Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke). Er schrieb auf Twitter, dass noch heute Konsumenten kriminalisiert und stigmatisiert würden. "Statt Repressionen und #Illegalisierung brauchen wir Beratungsangebote & Aufklärung", so Lederer. Er sei vor 23 Jahren zum ersten Mal bei der Hanfparade gewesen.

In diesem Jahr lautete das Motto "50 Jahre Prohibition - Zeit für Emanzipation". Den Demonstranten ging es um die Legalisierung von Cannabis als Medizin, Rohstoff und Freizeitdroge in Deutschland.

Die Hanfparade ist laut Angaben der Veranstalter die größte und traditionsreichste Demonstration für Cannabis in Deutschland. Sie findet seit 1997 statt - im vergangenen Jahr gab es sie wegen der Corona-Pandemie allerdings nur online.

© dpa-infocom, dpa:210814-99-839982/4

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