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Berlin & BrandenburgIn violett getaucht: Wo blüht das Heidekraut in Brandenburg?

09.09.2026, 05:04 Uhr
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Lilafarbene Blüten, Smaragdeidechsen und Wiedehopfe: Wo Brandenburgs Heiden am schönsten sind und sich die Beobachtung von Tieren mit Ausflügen verbinden lässt.

Döberitzer Heide/Lieberoser Heide (dpa/bb) - Es ist violett bis altrosa, hat einen süß-würzigen Duft und wirkt entschleunigend: Das Heidekraut blüht wieder in Brandenburg. Den ganzen September über bieten die Heide-Landschaften die Möglichkeit für farbenfrohe Ausflüge in die Natur - sei es zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Oft gibt es ausgeschilderte Routen.

Egal in welcher Himmelsrichtung: Heide-Fans finden im ganzen Bundesland die blühenden Landschaften. Die Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH zählt die Top 10 der schönsten Heiden auf:

1. Jännersdorfer Heide 2. Kyritz-Ruppiner Heide 3. Kleine Schorfheide 4. Schönower Heide 5. Lieberoser Heide 6. Reicherskreuzer Heide 7. Niederlausitzer Heidelandschaft / Forsthaus Prösa 8. Forst Zinna-Jüterbog-Keilberg 9. Saarmunder Berg 10. Döberitzer Heide

Trockenheit und Waldbrände haben in den vergangenen Monaten den Landschaften aber auch zugesetzt. Heidekraut wächst häufig auf ertragsschwachen Sandböden, gemeinsam mit Gräsern, Kiefern und Birken.

Wer in den Heide-Gebieten unterwegs ist, sieht den Touristikern zufolge oft auch Schafe und Ziegen, Rothirsche und Wölfe sowie Smaragdeidechsen. Außerdem können einige Vogelarten wie der Wiedehopf oder Insekten wie die Italienische Schönschrecke beobachtet werden.

Schafe weiden auf den ehemaligen Truppenübungsplätzen

Um die Heiden zu erhalten, weiden oft Schafe und Ziegen auf den Flächen. "Das Heidekraut wird dadurch verjüngt, das Wachstum von Gräsern reduziert und Gehölze können erst gar nicht entstehen, weil sie von den Tieren verbissen werden", heißt es vom Tourismus-Marketing Brandenburg.

Brandenburgs großflächige Heiden befinden sich vor allem auf ehemaligen Truppenübungsplätzen, etwa die Kyritz-Ruppiner Heide, die Lieberoser Heide und die Döberitzer Heide. Hier konnten Heiden entstehen, weil den Angaben zufolge Brände, Explosionen und Kettenfahrzeuge Gräser und Büsche entfernten und die Flächen offenhielten.

Quelle: dpa

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