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Berlin & BrandenburgLeistner denkt über neuen Verein nach: "Noch etwas im Tank"

11.05.2026, 05:22 Uhr
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Karriereende oder neuer Verein? Für Herthas Routinier Toni Leistner ist noch nicht alles entschieden. Was seine Familie damit zu tun hat und warum ein Traineramt für ihn nicht infrage kommt.

Berlin (dpa/bb) - Eigentlich hatte Toni Leistner im vergangenen Jahr angekündigt, seine Karriere bei Hertha BSC beenden zu wollen. Doch nachdem der Vertrag des früheren Kapitäns überraschend nicht verlängert wird und der 35-Jährige nach Saisonende ohne Verein dasteht, kann sich Leistner nun offenbar doch vorstellen, noch einmal eine neue Herausforderung anzunehmen.

"Wenn ich die Saison so Revue passieren lasse, an wie vielen Zu-Null-Spielen ich beteiligt war, wenn ich von Anfang an gespielt habe, fand ich eigentlich, das war eine ganz gute Saison persönlich. Wenn ich dann noch sehe, dass der Körper komplett mitmacht - nicht eine Einheit verpasst, einmal nur privat gefehlt -, dann denke ich schon, dass noch etwas im Tank ist", erklärte Leistner.

Die Entscheidung in der Zukunftsfrage trifft der gebürtige Dresdner aber nicht alleine. "Das muss ich die nächsten zwei bis vier Wochen sortieren und mit meiner Frau besprechen. Weil im Vordergrund steht die Familie. Wir haben eine schulpflichtige Tochter, die andere wird im Sommer eingeschult. Da ist die Planung nicht mehr so einfach", sagte Leistner, der bislang in 24 Zweitliga-Spielen in dieser Saison zum Einsatz kam.

Leistner: "Man sieht sich immer zweimal"

Der Verein will ihn auf alle Fälle in anderer Funktion behalten. "Man sieht sich immer zweimal im Leben", versprach Leistner den Berliner Fans vor der Ostkurve. Auch Sportdirektor Benjamin Weber erklärte: "Wir sind froh, dass wir mit ihm auch darüber gesprochen haben, wie es vielleicht nach seiner sportlichen Karriere aussehen kann".

Vieles ist also noch offen, nur eines steht fest: "Trainer habe ich nicht so die Lust drauf. Das Geschäft ist mir irgendwie zu schnelllebig geworden", befand der Abwehrspieler.

Quelle: dpa

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