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Berlin & BrandenburgMinisterium fordert für Kliniken langfristige Finanzhilfe

24.10.2022, 16:43 Uhr
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(Foto: Fabian Strauch/dpa/Symbolbild)

Potsdam (dpa/bb) - Das Brandenburger Gesundheitsministerium dringt angesichts der angespannten Lage mehrerer Krankenhäuser auf eine langfristige finanzielle Sicherheit mit Hilfe des Bundes. "Die Corona-Pandemie hat viele Krankenhäuser vor schwere wirtschaftliche Probleme gestellt, die durch Inflation und steigende Energiepreise verschärft werden. Das geht an die Existenz", sagte Ministeriumssprecher Gabriel Hesse am Montag in Potsdam. "Der Bund muss die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Finanzierung der Krankenhäuser ausreichend und langfristig sichergestellt ist."

Die Mehrkosten müssten zeitnah gegenfinanziert, die Liquidität müsse rasch gesichert werden, so Hesse. Die Krankenhäuser schlagen wegen Personalausfällen durch Corona und steigender Energiekosten Alarm.

Das Gesundheitsministerium verwies darauf, dass der Bund für die laufenden Betriebskosten und das Land für die Deckung der Investitionskosten zuständig ist. Das Ressort zeigte sich offen für einen Krankenhausgipfel, den Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) vorgeschlagen hatte. "Die Landesregierung steht in diesen schwierigen Zeiten an der Seite der Krankenhäuser", sagte der Ministeriumssprecher. "Selbstverständlich stehen wir für ein Gespräch mit allen Krankenhausträgern zur Verfügung."

Die Krankenhäuser bekommen seit Beginn der Wahlperiode 2019 vom Land 110 Millionen Euro pro Jahr für Investitionen, zehn Prozent mehr als zuvor. Dazu kamen in diesem Jahr rund 82 Millionen Euro als einmalige Finanzhilfe.

Quelle: dpa

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