Berlin & BrandenburgMutmaßlicher Drogenhandel: Mann beißt Polizisten

Bei einer mutmaßlichen Drogenübergabe im Südwesten Berlins beißt ein Mann einen Polizisten. Der Beamte muss seinen Dienst abbrechen und kommt mit diversen Verletzungen ins Krankenhaus.
Berlin (dpa/bb) - Ein Mann hat einen Polizisten bei einer mutmaßlichen Drogenübergabe in Berlin-Schmargendorf gebissen und verletzt. Der Beamte wurde im Krankenhaus versorgt, wie die Polizei mitteilte. Einsatzkräfte beobachteten demnach am frühen Samstagmorgen einen 35-Jährigen, der einem 42-Jährigen an der Mecklenburgischen Straße mutmaßlich Drogen übergab. Die Polizisten nahmen den Jüngeren fest. In seinem Auto entdeckten sie Bargeld, ein Handy und mehrere kleine Verpackungen mit mutmaßlichem Kokain und Cannabis. Er wurde einem Bereitschaftsgericht vorgeführt, das einen Haftbefehl gegen ihn erließ. Der Ältere versuchte zu flüchten und leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand. Er schlug und biss den Angaben zufolge einen Beamten, bevor weitere Polizisten ihn überwältigen konnten. Der angegriffene Beamte erlitt neben der Bissverletzung am Oberkörper auch Schürfwunden am Kopf und an den Armen. Er musste seinen Dienst beenden und kam ins Krankenhaus. Sein Angreifer wurde bei der Festnahme leicht verletzt und ebenfalls in einer Klinik versorgt. Das Auto und alle gefundenen Gegenstände wurden beschlagnahmt.