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Hamburg & Schleswig-HolsteinBeiersdorf senkt nach Ergebnisrückgang Jahresprognose

03.08.2026, 13:59 Uhr
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Bekannt ist der Hamburger Hautpflegekonzern für die Marke Nivea. Doch die hat sich im ersten Halbjahr schlechter verkauft.

Hamburg (dpa/lno) - Der Hamburger Konsumgüterkonzern Beiersdorf hat im zweiten Quartal eine deutlich schwächere Nachfrage verzeichnet. Das Unternehmen senkt daher seine Umsatzprognose für das laufende Jahr: So geht Beiersdorf für 2026 nun von einem organischen Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich aus, wie der Dax-Konzern mitteilte.

Als Gründe wurden etwa eine schlechte Verbraucherstimmung sowie angespannte Konsumnachfrage genannt sowie eine bisher langsame Erholung bei der Marke Nivea. Die Neuausrichtung bei Nivea bleibe zentrale Priorität, hieß es: "Gleichzeitig wird es Zeit benötigen, bis sich die Maßnahmen vollständig in der Geschäftsentwicklung der Marke widerspiegeln."

Zuvor hatte der Konzern ein flaches bis leichtes Wachstum auf dem Zettel. Die bereinigte Marge auf Basis des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (Ebit) sieht der Konzern nun bei mindestens 11,8 Prozent. Zuvor wurde hier ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 14 Prozent erwartet.

Im ersten Halbjahr sank der Konzernumsatz aus eigener Kraft, sprich bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte, um 3,5 Prozent auf 4,95 Milliarden Euro. Nominal lag der Rückgang bei 4,5 Prozent. Analysten hatten hier einen Tick mehr erwartet.

Das bereinigte operative Ergebnis sank von 836 Millionen Euro im Vorjahr auf 768 Millionen. Branchenexperten hatten hier etwas mehr erwartet. Die bereinigte operative Marge (Ebit) lag bei 15,5 Prozent. Im Vorjahr standen hier 16,1 Prozent zu Buche.

Quelle: dpa

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