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Hamburg & Schleswig-Holstein GEW verlangt Corona-Plan für die Schulen

(Foto: Armin Weigel/dpa/Symbolbild)

Wie sollen Schulen reagieren, wenn die Corona-Zahlen wieder deutlich steigen? Aus Sicht der Gewerkschaft GEW muss das Bildungsministerium dafür einen Plan vorlegen. Das Ressort steht auch aus anderen Gründen in der Kritik.

Kiel (dpa/lno) - Für den Fall einer verschlechterten Corona-Lage fordert die Lehrergewerkschaft GEW vom Bildungsministerium in Kiel einen Plan. Bisher sei unklar, wie sich Schulen verhalten sollen, falls eine Situation mit hohen Infektionszahlen eintreten sollte, sagte GEW-Landesgeschäftsführer Bernd Schauer der Deutschen Presse-Agentur. An den Schulen gebe es Sorge, zu spät informiert zu werden. "Es herrscht die Befürchtung, wieder erst am Freitag zu erfahren, wie es am Montag weitergehen soll", sagte Schauer.

Die Schulen bräuchten aber rechtzeitig ein Szenario für einen solchen Fall. Generell seien sie nicht gut genug vorbereitet ins neue Schuljahr gegangen, sagte der Gewerkschafter. Das gelte für technische Ausstattung und das Personal. So mangele es an Lehrkräften, Sozialarbeitern und Schulassistenten. An manchen Schulen reiche es "hinten und vorne nicht".

Dabei sei die Lage unterschiedlich, sagte Schauer. Es gebe Klassen, die in kurzer Zeit coronabedingte Rückstände aufholen könnten. An anderen Schulen mit problematischem Umfeld sei das schwieriger.

© dpa-infocom, dpa:210804-99-698246/2

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