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Hamburg & Schleswig-HolsteinMecklenburg-Vorpommern punktet bei Integration und Förderung

14.09.2026, 13:02 Uhr
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Mecklenburg-Vorpommerns Bildungssystem landet im bundesweiten Vergleich im Mittelfeld. Wo das Land punktet - und wo es Nachholbedarf gibt.

Berlin/Schwerin (dpa/lno) - Das Bildungssystem von Mecklenburg-Vorpommern hat es im Ländervergleich aus bildungsökonomischer Sicht ins Mittelfeld geschafft. Im diesjährigen "Bildungsmonitor" der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) kommt der Nordosten auf Platz acht. An der Spitze liegen wie im Vorjahr Sachsen, Bayern und Hamburg. Schlusslichter sind Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und erneut Bremen.

Bewertung aus bildungsökonomischer Sicht

Die vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) durchgeführte Vergleichsstudie untersucht anhand 98 sogenannter Indikatoren die Bildungssysteme der Bundesländer. So werden etwa die Bildungsausgaben pro Schüler ins Verhältnis zu den Gesamtausgaben öffentlicher Haushalte pro Einwohner gesetzt. Verglichen werden zudem die Investitionen in Schulen und Hochschulen, der Betreuungsschlüssel in Bildungseinrichtungen, die Klassengrößen, die Schulabbrecherquote oder die Beteiligung an Ganztagsangeboten.

Im Fokus stehe, welchen Beitrag das Bildungssystem leiste, um den Wohlstand zu sichern, Aufstiegsmöglichkeiten für den Einzelnen zu schaffen und Teilhabe zu gewährleisten, heißt es.

Mecklenburg-Vorpommern bei der Integration gut

Mecklenburg-Vorpommern weist der Studie zufolge bei der Integration (3. Platz), den Förderbedingungen (4. Platz) und der beruflichen Bildung (5. Platz) Stärken auf. So habe sich bei Tests aus dem Jahr 2024 gezeigt, dass verglichen mit den anderen Bundesländern für Neuntklässlerinnen und Neuntklässler der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg relativ gering ist. Relativ gut stehe Mecklenburg-Vorpommern auch bei der Studienberechtigtenquote von ausländischen Jugendlichen an allgemeinbildenden Schulen da.

Unterdurchschnittlich schneide das Bundesland dagegen vor allem bei der Zeiteffizienz (Platz 12), der Forschungsorientierung (Platz 12), den Betreuungsrelationen (Platz 13) und dem Bereich Hochschule/MINT ab. Bei der Betreuungsrelation etwa betrage das Verhältnis von Kita-Kindern zu Betreuern 8,0. Der Bundesschnitt liege bei 5,2. Unterdurchschnittliche Werte gebe es dort auch bei den Grundschulen, an weiterführenden Schulen ohne Gymnasien sowie an Berufsschulen.

Quelle: dpa

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