HessenDas ist am Frankfurter "Wasserhäusje-Tag" geplant

Früher waren sie für die Trinkwasserversorgung Frankfurts zuständig, heute sind sie für viele ein Treffpunkt: die Wasserhäuschen. Wo können Interessierte das erleben?
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Frankfurt am "Häusje" treffen und dort gemeinsam Bands hören, tanzen, grillen oder auch Yoga machen – all das können Besucherinnen und Besucher am Samstag beim "Wasserhäusje-Tag". Zwanzig ausgewählte Wasserhäuschen im gesamten Frankfurter Stadtgebiet nehmen daran teil. Auf einer Karte auf der Website www.wasserhaeusjetag.de sind sie verzeichnet.
Zwischen 11 und 22 Uhr finden an den Wasserhäuschen verschiedene Aktionen statt. Welche genau, haben die Betreiber selbst entschieden: Je nachdem, was am besten zu ihrem Stadtteil, ihrem Wasserhäuschen und ihren Gästen passt.
Eine Übersicht über das gesamte Programm gibt es ebenfalls auf der Website des Aktionstags. Wie viele Wasserhäuschen man besuchen wolle, könne natürlich jeder selbst entscheiden, erläutert Eduard Singer von der Stabsstelle Stadtmarketing. Tickets oder vorherige Anmeldungen sind nicht notwendig.
"Wasserhäuschen" nennt man in Frankfurt die kleinen Büdchen, die sich überall in den Stadtteilen finden. Entstanden sind sie für die Trinkwasserversorgung der Frankfurter. Heutzutage gibt es hier deutlich mehr Getränke- und Snack-Auswahl. Für viele sind sie zu einem wichtigen Treffpunkt geworden.