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Hessen Gärtnern in der Stadt boomt: Corona befeuert Urban Gardening

Juliane Ranck pflegt auf dem Campus Westend in Frankfurt einen Gemeinschaftsgarten. Foto: Julia Cebella/dpa/Archivbild

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Es wird gesät, geackert und geerntet: Hessenweit entstehen neue Projekte rund um das Thema Urban Gardening. Vor allem seit Beginn der Corona-Pandemie sei das Interesse an einer gesunden Ernährungsweise mit Gemüse und Obst aus eigenem Anbau gestiegen, sagt Juliane Ranck vom Projekt "GemüseheldInnen" in Frankfurt. Somit entstehen in hessischen Großstädten Gärten, die Menschen in einer gemeinsamen Initiative auf Brachflächen anlegen und bepflanzen.

"Während des Lockdowns war es für viele Leute eine willkommene Abwechslung, in unseren Gärten an der frischen Luft aktiv zu sein", sagt Ranck. "Es ist die Zeit des Urban Gardening, weil viele Freizeitaktivitäten durch die Corona-Maßnahmen im letzten Jahr extrem eingeschränkt waren." Durch das große Interesse sei mittlerweile eine lange Warteliste zur Teilnahme an dem Grünflächenprojekt entstanden.

Auch in anderen Städten hält die Nachfrage nach bebaubaren Grünflächen an. "In jedem Jahr werden mehr Parzellen zur Verfügung gestellt", erklärt der Darmstädter Sprecher Daniel Klose. Obwohl es mittlerweile allein in Darmstadt über 500 solcher Gärten gebe, seien die Acker immer ausgebucht. "Gespräche zeigen, dass die Wahrnehmung der Gärten vor der eigenen Haustür in Corona-Zeiten gestiegen ist und damit auch das Interesse an der Übernahme von Grünflächen-Patenschaften geweckt wurde", erläutert Klose.

© dpa-infocom, dpa:210804-99-696308/2

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